Raumnot Bodelschwingh-Schule bekommt Container

Als Zwischenlösung bekommt die Bodelschwingh-Schule im Frühjahr Container für zwei zusätzliche Klassenzimmer.
Als Zwischenlösung bekommt die Bodelschwingh-Schule im Frühjahr Container für zwei zusätzliche Klassenzimmer. © Foto: Arno Burgi/dpa
Geislingen / Stefanie Schmidt 04.12.2018
Die Geislinger Bodelschwingh-Schule hat schon jetzt nicht genügend Klassenzimmer. Und die Zahl der Schüler steigt weiter.

Als die Geislinger Bodelschwingh-Schule 1971 hoch oben am Tegelberg gebaut wurde, war sie eine der ersten Sonderschulen in der Region. Inzwischen ist das Gebäude mit seinen kleinen Räumen, der niedrigen Decke und der eingeschränkten Barrierefreiheit schon lange nicht mehr zeitgemäß.

Hinzu kommt die allgemeine Raumnot an der Schule, deren Träger der Landkreis Göppingen ist. Ausgerichtet ist das Gebäude auf sechs Klassen mit jeweils sechs Schülern. Im Moment besuchen dort jedoch 50 Mädchen und Jungen den Unterricht. Ab kommenden Schuljahr wird auf jeden Fall eine Klasse in der Grundstufe hinzukommen, möglicherweise sogar zwei, sagt Schulleiter Manfred Begenat.

Deshalb werden auf dem westlichen Teil des Schulgeländes zwei Container aufgestellt. Bis nach den Osterferien soll es so weit sein, sagt Rainer Mittner, Leiter des Hochbauamts am Göppinger Landratsamt, auf Nachfrage der GZ. Die einzige langfristige Lösung ist jedoch ein Neubau – in dieser Hinsicht sind sich Begenat und Mittner einig. Die Container sollen eine Interimslösung bleiben, betont Mittner. Wie es weitergeht, solle im Rahmen des Schulentwicklungsprozesses bis zum Frühjahr geklärt werden.

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