Geislingen BLICK IN DIE KÜCHE: Penne mit Löwenzahn und Fenchel

Penne mit Löwenzahn
Penne mit Löwenzahn © Foto: Walter Bauhofer
WALTER BAUHOFER 22.04.2016
Etwas ganz Leichtes für den Frühling hat heute der GZ-Küchenmeister vorbereitet. Die Zutaten dazu kommen teilweise von der Wiese. Und es ist natürlich gesund, was da auf den Tisch kommt.
Löwenzahn ist nicht nur als Pusteblume eine wahre Freude. Die gezackten Blätter des heimischen Wildkrauts schmecken gut im Salat, in Pasta-Gerichten oder als Pesto. Auch Knospen und Blüten kann man essen. Das leicht bittere Kraut ist zudem noch sehr gesund.

Finden Sie auch, dass so eine Wiese mit gelbem Löwenzahn zum Anbeißen aussieht? Dann nur zu, denn die hübschen Blüten kann man essen – und die Blätter sowieso! Beides schmeckt nicht nur lecker, sondern versorgt außerdem den Körper mit wertvollem „Treibstoff“. Natürlich ist er derzeit auch beim Gemüsehändler, auf Märkten oder im gut sortierten Einzelhandel zu finden.

Ob man kräftig grünen oder eher gelblich gebleichten Löwenzahn kauft, ist eine Frage des Geschmacks. Auf jeden Fall lohnt sich ein genauer Blick auf die Schnittstellen: Tritt hier der weißlich-milchige Saft aus, ist das Gemüse topfrisch.

Löwenzahn schmeckt würzig bis leicht bitter. Das Kraut schmeckt hervorragend im Salat, als Bestandteil in Pastagerichten oder anstelle von Rucola auf der Pizza. Oder Sie verarbeiten Löwenzahn zusammen mit weiteren Kräutern, Knoblauch, Parmesan und Olivenöl zu einem leckeren Pesto. Die gelben Blüten des Löwenzahn munden übrigens nicht nur Bienen. Aus ihnen lässt sich auch Gelee und Sirup kochen oder sie verzieren den Salat.

Aufbewahrung

Das Wildkraut sollte trocken und dunkel gelagert werden. In ein feuchtes Küchentuch eingeschlagen, hält es sich notfalls bis zu drei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks. Am besten aber schmecken die grünen Blätter ganz frisch, denn sie welken sehr schnell.

Die Zubereitung

Penne in Salzwasser al dente kochen. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den in Streifen geschnittenen Fenchel hellbraun anbraten und Fenchelsamen darüberstreuen.

Aus der Pfanne nehmen. Olivenöl in die Pfanne geben und den in vier bis fünf Zentimeter lange Stücke geschnittenen Löwenzahn zugeben und ebenfalls kurz anbraten.

Nun die halbierten oder geviertelten Cocktail-Tomaten, die zerkleinerten getrockneten Tomaten, die zuvor angebratenen Fenchelstreifen sowie die Gewürze, gehackten Kräuter und etwas Nudelkochwasser in die Pfanne geben und einmal aufkochen. Gekochte Penne dazugeben, durchschwenken und anrichten. Mit gehobeltem Parmesan vollenden.

Überschrift des Infokastens

Zutaten 250 Gramm Penne / 25 Gramm Olivenöl / Eine Knolle Fenchel (etwa 300 Gramm) / Ein Teelöffel Fenchelsamen / 120 Gramm Löwenzahn / 16 bunte Cocktail-Tomaten / 40 Gramm getrocknete Tomaten / Ein Esslöffel Bruschetta-Gewürz / Zwei Esslöffel gehackte Blattpetersilie / Ein Esslöffel gehackten Salbei / 60 Gramm gehobelter Parmesan / Salz und Pfeffer

Fleisch-Liebhaber braten zusammen mit dem Fenchel noch 200 Gramm grobes (Lamm-) Hackfleisch an. Löwenzahn harmoniert mit fast allem Gemüse. Hier sind Ihrer Phantasie keine Grenzen gesetzt.