Wie die Polizei mitteilt, rief der Lokführer eines in Geislingen stehenden Regionalzuges am Samstag kurz vor 2 Uhr über Notruf die Polizei in Ulm an. In seinem Zug schlafe ein Mann, der nicht wach zu kriegen sei, berichtete der ratlose Eisenbahner. Einer Streife des Polizeireviers Geislingen gelang es, den Mann zu wecken. Der war erheblich betrunken und auch noch uneinsichtig hinsichtlich seines Schlafplatzes. Statt den Zug zu verlassen, wollte er lieber ausschlafen.

Nach längerer vergeblicher Diskussion brachten ihn die Beamten unter Zwang aus dem Zug und aufs Polizeirevier in Geislingen. Erst dort konnten seine Personalien festgestellt werden.

Mann befriedigt sich vor Kamera selbst

Da zu befürchten war, dass er in seinem Zustand über Nacht im Freien erfriert, wurde der 41-Jährige vorläufig in Trunkenheitsgewahrsam genommen. Nur mit Mühe gelang es den Beamten, den Mann in die videoüberwachte Zelle im Revier zu bringen. Dem nicht genug, begann der Betrunkene sich in der Zelle vor der Kamera und damit vor den Augen der an der Wache sitzenden Beamtin selbst zu befriedigen. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes ermittelt