Das Gesundheitsamt des Göppinger Landratsamts hat das seit Montag für Teile von Bad Ditzenbach geltende Abkochgebot am Samstagvormittag aufgehoben. „Das Trinkwasser ist wieder einwandfrei“, teilt die Behörde auf der Internetseite der Gemeinde mit.

Das Trinkwasser im Hochbehälter Nussheckle weise keine bakterielle Verunreinigung mehr auf und könne wieder uneingeschränkt genutzt werden. Nach sorgfältigen Analysen und Kontrollen seien keine Auffälligkeiten und Beeinträchtigungen des Wassers festgestellt worden.

E.coli-Bakterien und Enterokokken im Trinkwasser von Bad Ditzenbach

Wie berichtet, waren am Montagmorgen E.coli-Bakterien und Enterokokken im Trinkwasser aus dem Hochbehälter Nussheckle nachgewiesen worden. Die betroffenen Straßenzüge erhielten seit Montag ihr Trinkwasser von der Landeswasserversorgung, das zusätzlich mit Natriumhypochlorit desinfiziert wurde, um die bakteriellen Rückstände im Leitungsnetz und den Leitungen der Häuser zu entfernen.

Verantwortlich für die Verunreinigung waren zwei defekte Membranen der etwa 15 Jahre alten Ultrafiltrationsanlage. Bei einer ordnungsgemäß funktionierenden Ultrafiltrationsanlage werde das Rohwasser durch feinste Membranen gepresst und Bakterien werden zu 100 Prozent herausgefiltert, hieß es seitens des Landratsamtes.

Bakterien im Trinkwasser Labor prüft Wasser viermal im Jahr

Bad Ditzenbach