Weiler Aus Waldweihnacht wird Stallweihnacht

Bei der Weihnachtsfeier der Landfrauen blies den Gästen ein ungemütlicher Winterwind um die Ohren. Foto: Tanja Preßmar
Bei der Weihnachtsfeier der Landfrauen blies den Gästen ein ungemütlicher Winterwind um die Ohren. Foto: Tanja Preßmar
Weiler / TANJA PREßMAR 18.12.2012

Aufgrund des Wetters wurde jüngst die Waldweihnacht der Landfrauen in Weiler zur Stallweihnacht. Geplant war eine idyllische Waldweihnacht am Ödenturm. Zunächst schien auch alles perfekt zu passen. Es war genügend Schnee vorhanden, es schneite leicht und es war winterlich kalt.

Die Arbeitscrew hatte bereits alles, was für die Feier benötigt wurde, an den Ödenturm transportiert und aufgebaut. Selbst das Feuer loderte schon im Feuerkorb. Dann kam jedoch ein kräftiger Wind auf, der Schneefall wurde immer stärker. Es war schließlich unmöglich, den Gaskocher anzuzünden. Kurzum: Es wurde sehr ungemütlich auf der Plattform vor dem Ödenturm.

Nun musste gehandelt werden: Spontan stellte Elfriede Hezler eine Nische in ihrem Hof direkt vor dem Stall als Ausweichquartier zur Verfügung. Schnell zog die Crew um und informierte - soweit möglich - die Gäste über den Ortswechsel. Pünktlich begann dann die Stallweihnacht mit einem Lied des Liederkranzes Weiler. Nach einer kurzen Begrüßung durch Elfriede Hezler standen einige gemeinsame Lieder auf dem Programm. Dann hielt Pfarrer Dietrich Crüsemann eine kurze Andacht.

Nach weiteren Liedern des Liederkranzes wünschte Elfriede Hezler den Anwesenden schöne Weihnachten, das Lied "Oh du fröhliche" beendete die kleine Feierstunde.

Nun gehört zur Waldweihnacht auch der Besuch des Nikolauses. Darum versuchte ihn die Gästeschar mit einem Lied herbeizulocken - wobei es noch eine Weile dauerte, bis dieser mit einem Schlitten voller Geschenke um die Ecke bog. Zwar gelang es ihm nicht, den Kindern ein Gedicht oder ein Lied zu entlocken. Dennoch verteilte er die Gaben, um dann wieder von dannen zu ziehen. Bei Glühwein, Punsch und Gebäck ließ es sich in der geschützten Ecke des Hofes noch gut aushalten, ehe allmählich der Nachmittag ausklang.