Bad Überkingen / Bernward Kehle Etwa 120 Menschen machen sich Gedanken zur Gartenschau und überlegen, wie sich das Obere Filstal in einen Landschaftspark umwandeln lässt, in dem die Erholung im Vordergrund steht.

Aufbruchsstimmung. Das ist in den Augen von Bad Überkingens Bürgermeister Matthias Heim nötig, um sich erfolgreich für eine Gartenschau im Oberen Filstal zu bewerben. Diese Aufbruchsstimmung wird auch benötigt, um Positives entstehen zu lassen, sagte er beim zweiten Bürgerworkshop in Bad Überkingens Autalhalle.

Diese Worte schienen die etwa 120 Anwesenden, darunter viele junge Menschen, verinnerlicht zu haben. Zunächst erfuhren sie von Jürgen Pfaff vom Planungsbüro „faktorgruen“ aus Stuttgart, das die Bewerbung ausarbeitet, wie die einzelnen Tälesgemeinden gestaltet und ein gemeinsames Konzept aussehen könnte. „Kernstück des Projektes ist die Fils und die Verknüpfung der Freiflächen zwischen den einzelnen Orten“, resümierte der Landschaftsplaner. Es müssten Grünstrukturen, Fils und Siedlungen als durchgehendes Band entwickelt werden, welche die fünf Gemeinden Wiesensteig, Mühlhausen, Bad Ditzenbach, Deggingen und Bad Überkingen verknüpft.

Als weitere Ziele nannte er die Verlagerung von Parkplätzen in Tiefgaragen und begrünte Parkdecks. Als markante Punkte erwähnte er unter anderem den Schlossgarten mit Filsterrasse in Wiesensteig, den möglichen „Kunstraum A 8“ in Mühlhausen, der eine neue Verkehrsführung in Mühlhausen zur Folge hätte, den Tälesgarten mit Tälesmarkt, den Kräutergarten in Bad Ditzenbach sowie den angedachten Naturbadesee in Bad Überkingen.

Mehr dazu steht am Dienstag in der GEISLINGER ZEITUNG und im ePaper.

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