Geislingen Inspiration finden auf Terrasse und im Wald

Geislingen / Michael Scheifele 26.07.2018
In der Lerngruppe oder im stillen Kämmerlein: Die Geislinger Studenten haben ihre eigenen Taktiken entwickelt, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten.

Jana Mauch (25) aus Zuffenhausen, studiert Automobilwirtschaft  im 3. Semester

„Ich lerne am liebsten zu Hause an meinem Schreibtisch. Dabei brauche ich ein ordentliches und strukturiertes Lernumfeld: Mein Schreibtisch sollte aufgeräumt sein. Ruhe ist mir ebenfalls wichtig, ich höre nebenher also keine Musik. Da ich Ruhe brauche, kann ich besser allein lernen als in der Gruppe. Lerngruppen bringen mich eher durcheinander. Ich gehe zur Abwechslung aber auch gern mal auf meine Terrasse.“

Lukas Schmidt (21) aus Geislingen, studiert Automobilwirtschaft im 3. Semester

„Ich lerne gern auf der Dachterrasse des Hochschulgebäudes in der Parkstraße. Von dort hat man eine gute Aussicht, etwas Ablenkung und vor allem frische Luft. Lerngruppen sind meiner Meinung nach sehr hilfreich. Dabei gefällt mir, dass man sich gegenseitig unterstützen kann. Es gibt immer einige Leute, die an bestimmten Stellen mehr Ahnung haben. Ich bin auf diese Weise produktiver als alleine. Mehr Spaß macht es in der Gruppe außerdem auch. Insgesamt bin ich aber nicht so anspruchsvoll.“

Alexander Rommel (24) aus Esslingen, studiert Immobilienwirtschaft im 6. Semester

„Ich lerne entweder daheim oder auf der Dachterrasse der Hochschule in der Parkstraße. Häufig wechsle ich meine Lernplätze: Zu Hause lerne ich entweder auf dem Bett oder auf dem Sofa. Ein gemütlicher Lernplatz ist mir wichtig. Außerdem brauche ich genügend Ablagefläche für die Lernmaterialien. Hier an der Hochschule bin ich ab und zu im PC-Raum. Wenn ich etwas  auswendig lerne,  geht das für mich besser alleine zu Hause. Geht es allerdings darum etwas zu verstehen, finde ich Gruppenarbeit hilfreich. Mein Lernraum sollte angenehme klimatische Bedingungen haben, es sollte nicht zu heiß sein. Dann gerne auch mal an der frischen Luft.“

Meryem Sari (21) aus Rudersberg, studiert Automobilwirtschaft im 3. Semester

„Ich brauche zum Lernen eine gewohnte Umgebung, in der ich mich wohl fühle. Deshalb kommt für mich fast nur mein Zuhause in Frage. Dabei ist es mir wichtig, dass es um mich herum ruhig ist. Außerdem sollte mein Lernplatz ordentlich sein. Meistens lerne ich am Schreibtisch. Lerngruppen sind eher weniger mein Fall, da sie häufig nicht so effektiv sind.“

Jana Drahola (21) aus Ebersbach, studiert Nachhaltiges Produkt­management im 1. Semester (rechts im Bild)

„Ich lerne meistens daheim und schon auch mal mit einem Radler. Lerngruppen bevorzuge ich, da man voneinander profitiert: Bei Fragen, bei denen ich nicht weiter weiß, helfen mir die Mitstudenten – und umgekehrt. Man kann beim Lernen in der Gruppe oft länger durchhalten, und es ist motivierend.  Meine Kommilitonen und ich lernen in der Gruppe gerne mal auf einer Decke im Gras. Manchmal brauche ich aber auch meine Ruhe. Dass ich direkt am Wald wohne, trifft sich daher gut. Während des Lernens stehe ich immer mal wieder auf und laufe umher. Und natürlich ist frische Luft super: So kann ich besser denken.“

Anna Mertens (21) aus Geislingen, studiert Automobilwirtschaft im 3. Semester (rechts im Bild)

„Ich bevorzuge zum Lernen die Vorlesungsräume hier an der Hochschule, sofern sie ruhig und nicht zu voll sind. Häufig sind dort allerdings zu viele Leute. Deshalb braucht es meiner Meinung nach mehr Lernräume für kleinere Gruppen. Um Pause zu machen, setze ich mich dann gerne auch mal auf die Dachterrasse. Ob ich in der Gruppe lerne, kommt aufs Fach an. Manchmal eignet es sich mehr, manchmal eher weniger. Ich fahre gelegentlich auch an die Uni Stuttgart, um zu lernen, da Freundinnen von mir dort studieren.“

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