Die Pauluskirche wird von Montag bis Freitag jeden Mittag ab 11.30 Uhr Menschen offenstehen, die wenig Geld haben, einsam sind, die Sorgen quälen oder einfach nur Gesellschaft suchen.

Ein Drei-Gänge-Menü dort kostet 1,50 Euro. Dieser Betrag hat sich seit der ersten Vesperkirche im Jahr 2006 nicht geändert. Weil das ausschließlich durch Spenden finanziert wird, sind auch Gäste willkommen, die freiwillig mehr bezahlen.

Etwa 55 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen dem verantwortlichen Pfarrer Karl-Heinz Drescher-Pfeiffer zur Seite. Drescher-Pfeifer ist zwar im Ruhestand, engagiert sich aber aus Überzeugung weiterhin für die Vesperkirche.

Alle Gäste, die Sorgen haben, finden geschulte Mitarbeiter, die ihnen zuhören und die ihnen eventuell Anlaufstellen für weitergehende Hilfe nennen. Bei Bedarf ist es möglich, sich in der Vesperkirche Gutscheine aushändigen zu lassen, mit denen die Busfahrten für die Hin- und Rückfahrt zur Pauluskirche übernommen werden.

Offiziell eröffnet wird die Vesperkirche am Sonntag um 9.30 Uhr mit einem Gottesdienst, auch der Abschluss findet in Form eines Gottesdienstes am 3. Februar statt.

Wer mehr wissen will: Einen großen Bericht zur Vesperkirche finden Sie in der morgigen Ausgabe (10. Januar) der GEISLINGER ZEITUNG und der NWZ.