MiGy Als nächstes wird der Gebäudetrakt ausgeräumt

Kathrin Bulling 20.09.2018

Seit Dienstag dürfen die Fachlehrer wieder „ihren“ Bereich des Michelberg-­Gymnasiums betreten. Einen Tag zuvor haben die Mitarbeiter der Baufirma Rapp ihre Sprießarbeiten beendet, das heißt, 38 Stahlstützen aufgestellt, die im besonders gefährdeten Mittelteil des Gebäudetrakts entlang von sieben Oberlichtern die Decke absichern (wir berichteten). Jeder der Träger könne eine Last von bis zu fünf Tonnen aufnehmen, erklärte Hausmeister Karl-Heinz Fezer gestern bei einer Begehung mit der GZ.

Das Betreten des Bereichs sei nun zwar unbesorgt möglich, es besteht aber Helmpflicht – zum Schutz davor, falls sich aus den geöffneten Decken Kleinteile wie Schrauben lösen sollten. Schülern ist der Zutritt verboten.

Auf die Arbeiten der Baufirma hatte nicht nur der inzwischen von der Stadtverwaltung neu beauftragte Statiker ein genaues Auge. Zu hohe Temperaturen hatten die Statikprobleme im Dach ausgelöst: Hausmeister Fezer musste deshalb ständig die Außentemperaturen kontrollieren, wie er erklärte; gearbeitet wurde vorwiegend während der kühlen Vormittagsstunden. 

Bevor eine Umzugsfirma die Lehrmittel und das Mobiliar herausholen kann, erstellt das zuständige Architekturbüro mit Unterstützung der Lehrer der naturwissenschaftlichen Fächer einen Logistikplan, erläutert Joachim Burkert vom Hochbauamt: Die Fachräume werden während der Interimszeit ins Hauptgebäude der Schule verlegt – was wird dafür an welcher Stelle gebraucht? Besonders heikel ist der Umgang mit den chemischen Stoffen; sie müssen laut Fezer nicht nur vorsichtig transportiert werden, sondern dürfen auch nur in speziell dafür vorgesehenen Schränken aufbewahrt werden. Für die Fachlehrer bedeuten die Umzugsvorbereitungen während der kommenden zwei, drei Wochen noch viel Arbeit neben dem Unterricht. 

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