Geislingen Achtung, Auto: Aktionstag an Tegelbergschule

Geislingen / Bettina Verheyen 21.09.2018
Känguru Blicki, ein lebensgroßes Maskottchen, hilft den Grundschülern an der Geislinger Tegelbergschule in Sachen Sicherheit auf der Straße auf die Sprünge.

Eltern-Taxis verursachen an der Geislinger Tegelbergschule jeden Morgen Stau und Chaos. So auch am Donnerstagmorgen, dem Aktionstag „Achtung Kinder!“ zur Verkehrserziehung des Radiosenders Antenne 1 und der WGV-Versicherung.

Während vor der Schule Eltern für die den Schulkindern drohenden Gefahren mit Banner und Blinklichtern sensibilisiert werden und Vertreter der Geislinger Stadtverwaltung sowie der Schulleiter Stellungnahmen abgeben, erfahren die Grundschüler auf dem Schulgelände, wie gefährlich der tote Winkel ist. Denn die Initiative „Blicki blickt’s“ des Recyclingunternehmens Suez Deutschland ist zusätzlich mit Maskottchen Blicki vor Ort. Das lebensgroße Känguru erklärt die wichtigsten Verkehrsregeln, und im Müllauto können die Kinder ausprobieren, wann ihre Mitschüler im toten Winkel verschwinden – eine ganz gefährliche Situation.

Auf www.antenne1.de – Stichwort Programm, Aktionen – gibt es Interviews zu dem Aktionstag in Geislingen.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Samstagsausgabe der GEISLINGER ZEITUNG (22. September) und im E-Paper.

Der tägliche Wahnsinn am Tegelberg

7 Uhr: Gähnende Leere rund um die Gemeinschaftsschule am Tegelberg.

7.15: Das erste Eltern-Taxi rollt an, hält mitten auf der Anton-Ilg-Straße direkt vor dem Treppenzugang an. Als das Kind ausgestiegen ist, muss der Fahrer bis zur Turnhalle fahren, dreht dort um und fährt wieder zurück.

7.20: Langsam füllt sich der Seitenstreifen an der Anton-Ilg-Straße mit parkenden Autos. Viele gehören Lehrern, aber auch einige Eltern bleiben dort kurz ­stehen. Wer wieder zurück fahren will, blockiert die­jenigen, die Richtung Turnhalle wollen. Es kommt immer wieder zu Staus und Rücksetz-Manövern.

7.25: Die Situation an der Einfahrt von der Tegelberg- in die Anton-Ilg-Straße spitzt sich zu. Ohne Parkverbote und Feuerwehrzufahrten zu beachten, parken die Eltern-Taxis auf jeder irgendwie freien Fläche. Beim Wegfahren kommt es zu vielen angespannten Situationen: Schüler laufen an den Autos entlang, Radfahrer nützen Lücken, um zum Fahrradkeller zu kommen.

7.40 Uhr: Der Spuk hat für heute ein Ende – bis zur Mittagszeit.

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