Kirche Abschiedsgottesdienst für Diakon Jürgen Zeller

Bewegende Momente: Diakon Jürgen Zeller beim Abschiedsgottesdienst.
Bewegende Momente: Diakon Jürgen Zeller beim Abschiedsgottesdienst. © Foto: Sabrina Balzer
Geislingen / mv 24.07.2018

Acht Jahre lang war Diakon Jürgen Zeller unter anderem als Krankenhaus- und Altenheimseelsorger für die katholische Gesamtkirchengemeinde Geislingen tätig. Am Samstag verabschiedeten sich die Gemeindemitglieder sowie zahlreiche Kooperationspartner unterschiedlichster Institutionen bei einem Gottesdienst von Zeller und dessen Familie.

In seiner Predigt beschrieb er die besondere Funktion eines Dia­kons. Auftrag dieses Weiheamts sei es, Vertreter derer zu sein, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Zugleich mahnte Zeller an, dass diese zentrale Aufgabe kirchlichen Wirkens nicht alleine von Hauptamtlichen wahrgenommen werden kann, sondern den Einsatz aller fordert.

Dass der Diakon seine Tätigkeit im Krankenhaus, den Pflegeheimen und den Kirchengemeinden sehr strukturiert und mit hohem persönlichen Engagement ausgeübt habe, hoben alle Redner gleichermaßen hervor. Sie hatten am Ende des Gottesdienstes Dankworte an Zeller gerichtet.

Sowohl Dr. Andreas Schuler als Vertreter der Alb-Fils-Kliniken als auch Uwe Glöckner vom Samariterstift lobten Zellers Einsatz nicht nur für die Patienten und Bewohner, sondern auch für die Angehörigen und Pflegenden. Bärbel Arndt dankte im Namen des Hospizvereins Eleison für die Mitarbeit und Begleitung des scheidenden Diakons.

Für die Gesamtkirchengemeinde sprachen Dekan Martin Ehrler und Marion Vater ihren Dank an die Familie Zeller aus. Geislingens Katholiken würden nicht nur einen sehr geschätzten, tatkräftigen Diakon verlieren, sondern in Person seiner Frau auch die Kindergartenbeauftragte Pastoral. Die Familie Zeller wird ab September wieder in ihrer fränkischen Heimat leben, wo auf Jürgen Zeller in Roth ein ähnliches Aufgabengebiet wie in Geislingen wartet.

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