Kirche Abschied mit viel Wehmut

Pastor Thomas Seitz und seine Frau Margit zieht es nach Brucken ins Lenninger Tal.
Pastor Thomas Seitz und seine Frau Margit zieht es nach Brucken ins Lenninger Tal. © Foto: Claudia Burst
Geislingen / Claudia Burst 19.06.2018
Pastor Thomas Seitz verlässt nach 13 Jahren die Liebenzeller Gemeinschaft in Geislingen.

Es war im Jahr 2005, als Pastor Thomas Seitz mit Frau Margit und vier Kindern nach Geislingen kam, um dort als Prediger bei der Liebenzeller Gemeinschaft zu wirken. Nun wurden er und seine Frau Margit bei einer Feier offiziell verabschiedet. Seitz wechselt nach Brucken ins Lenninger Tal, wo er als Pastor in einer neuen Gemeinschaft des Liebenzeller Gemeinschaftsverbands arbeitet. Seine inzwischen erwachsenen Kinder bleiben indes ihren Freunden in der Fünftälerstadt erhalten. Zu den Gästen der Feier gehörten außer den Mitgliedern der Geislinger Gemeinschaft auch Kollegen von der Evangelischen Allianz Geislingen, deren Vorsitzender Seitz viele Jahre lang war. Der aktuelle Vorsitzende, Wolfgang Oesterling, brachte die Wehmut zum Ausdruck, die das Scheiden des stets gut gelaunten Pastors bedeutet. Er betonte die „ausgesprochen gute und herzliche Zusammenarbeit“ der evangelischen Gemeinden in der Allianz, die „so nicht überall gelebt wird“.

Weil im evangelischen Gemeindehaus in Bad Überkingen gefeiert wurde – die Arbeit der Liebenzeller findet auch in Bad Überkingen, Unterböhringen und Stubersheim statt – ließ es sich auch die Überkinger Pfarrerin Helga Steible-Elsässer nicht nehmen, Seitz und seine Frau herzlich zu verabschieden. Sie unterstrich ebenso das gute Miteinander über all die Jahre.

Gekommen zur Feier war zudem Martin Siehler, der Personalleiter des Liebenzeller Gemeinschaftsverbands, der sich sowohl bei Seitz und dessen Gattin herzlich für ihren engagierten Einsatz in Geislingen bedankte.

Der Nachmittag spiegelte mit Spielen, Musik und diversen weiteren Beiträgen sowie mit einem Kuchenbüfett die fröhliche Seite des 13 Jahre langen harmonischen Miteinanders wider. Der Vorsitzende der Geislinger Gemeinschaft, Günter Burst, sprach allen aus dem Herzen, als er sagte, dass „die Freunde in Brucken zum Glück nicht weit vom Schuss“ sind und jederzeit besucht werden können.

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