Genussmesse „Mars“, „Venus“ und feines Öl aus Apulien

Christoph Hilsenbeck (Bildmitte) von der Lammbrauerei aus Gruibingen präsentiert an seinem Stand Inspirationsbräu Craft Beer.
Christoph Hilsenbeck (Bildmitte) von der Lammbrauerei aus Gruibingen präsentiert an seinem Stand Inspirationsbräu Craft Beer. © Foto: Michael Rahnefeld
Stuttgart / Michael Rahnefeld 07.04.2018
Bei der Slow Food in Stuttgart kommt noch bis Sonntag jeder auf den guten Geschmack mit regionalen Spezialitäten.

Wildspezialitäten von Göbel aus Göppingen, leckeres Hägenmark von Latzko, Schaumweine, Secco und Destillate aus der Manufaktur Geiger (Schlat) oder von August Kottmann (Gosbach) und Hermann Mühlhäuser (Oberwälden). Das sind nur einige Spezialitäten von Ausstellern aus dem Stauferkreis, die sich noch bis morgen Abend bei der „Slow Food“ auf der Landesmesse Stuttgart präsentieren. Insgesamt sieben der acht Frühjahrmessen verzeichnen seit Donnerstag großen Besucherzulauf, darunter vor allem auch „Der Markt des guten Geschmacks  – die Slow Food Messe.

Großer Andrang herrschte am Eröffnungstag vor allem in Halle 9 und dort am Stand von Christoph Hilsenbeck. Der junge Brauer von der Gruibinger Lammbrauerei präsentierte erstmals auf der Slow Food unter der Überschrift „Inspirationsbräu“ ganz neue Kreationen des Gerstensaftes. Erst am Valentinstag eingebraut wurde beispielsweise „Venus“, der neueste Stern am Bierhimmel von Gruibingen. „Unser Craft Beer Inspiration 4.0, das Venus-Bier, haben wir für die helle, warme Jahreszeit gebraut“, erklärt Christoph Hilsenbeck den aufmerksamen Standbesuchern voller Begeisterung. Mit speziellen Gersten- und Weizenmalze und einer Ale-Hefe geht „Venus“ in die Umlaufbahn. Mit zwei verschiedenen Hopfenarten wird dem Bier ein fruchtiger Geschmack verliehen, „es erinnert etwas an Maracuja“, sagt Hilsenbeck lachend. Eine Verkostung bestätigt die Geschmacksnote.

„Venus“ ergänzt die Craft-Beer-Serie der Gruibinger Familienbrauerei, die bereits bei der Intergastra im Februar „Merkur“ und „Mars“ an den Zenit steigen ließ und mit „Sonnenfinsternis“ noch die passende Dunkelbiersorte dazu stellte, die geschmacklich ganz und gar nicht an ein Dunkles erinnert.

Wer genug an Getränken verkostet hat, der widmet sich bei der Slow Food vielleicht noch Wurst-, Fleisch und Käsespezialitäten oder feinen Ölen. Mit diesen wartet beispielsweise Giacomo Mastro aus Geislingen in Halle 9 auf. Seine Spezialitäten, darunter auch schmackhafte Rot­­weine,  kommen aus Apulien.

Info Die Slow Food und die anderen Messen sind am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet.