„Viel Glück!“ – „Du schaffst das!“ – „Noch ein Schuss bis zum Abschluss!“ Gestärkt durch Worte wie diese, die auf Plakate und Leinwände geschrieben in den Schulhäusern hängen, haben Schüler auch an den Geislinger Gymnasien, Realschulen und der Gemeinschaftsschule am Dienstag die schriftliche Deutschprüfung hinter sich gebracht. Dabei konnten die jungen Frauen und Männer zwischen unterschiedlichen Themen wählen.

Von den Abiturienten am Michelberg-Gymnasium haben  die meisten Schüler die Erzählung „Der Störenfried“ von Brigitte Kronauer interpretiert. Viele Schüler entschieden sich auch für die Interpretation einer Textstelle aus Hermann Hesses Roman „Der Steppenwolf“ und die vergleichende Betrachtung mit ­Johann Wolfgang von Goethes „Faust“. Die anderen Schüler wählten entweder einen Gedichtvergleich, eine Erörterung oder einen Essay. Der Großteil der Prüflinge des Helfenstein-Gymnasiums bearbeitete ebenfalls den Werksvergleich oder die Lyrik.

An den Geislinger Realschulen wählten die meisten Schüler die Aufgabe „Produktiver Umgang mit Texten“, die sich dieses Jahr auf die Bücher „Mano – Der Junge, der nicht wusste, wo er war“ von Anja Tuckermann oder „Fahrenheit 451“ von Ray Bradbury bezieht. Zu den vier Themen, die die Schüler insgesamt zur Wahl hatten, zählten außerdem die Beschreibung eines Gedichts oder einer Kurzgeschichte sowie eine Argumentation zum Thema „Umgangsformen – Relikte aus früheren Zeiten?“ Letztere Aufgabe war bei den Prüflingen der Gemeinschaftschule am Tegelberg beliebt.

Gestern fanden für einige Schüler schriftliche Prüfungen in unterschiedlichen Fremdsprachen-Fächern statt. Am Freitag geht es für die Abiturienten und die ­Prüflinge der Mittleren Reife ­weiter mit der Mathematik-Prüfung.