Jahresbericht Bilanz der Hochschule: „500 Bewerber auf 20 Plätze“

In einer öffentlichen Sitzung des Senates hat Professor Dr. Andreas Frey, Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), jüngst seinen Jahresbericht vorgelegt. Frey zog eine positive Bilanz.
In einer öffentlichen Sitzung des Senates hat Professor Dr. Andreas Frey, Rektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), jüngst seinen Jahresbericht vorgelegt. Frey zog eine positive Bilanz. © Foto: Carolin Kirsch
Geislingen / SWP 06.12.2018
Ein neuer Studiengang, mehr Geld für die Forschung und Studenten, die auf Auslandserfahrung setzten. HfWU-Rektor Andreas Frey zieht eine positive Bilanz.

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) wächst weiter. Das ist die Kernaussage des Jahresberichtes, den  Rektor Andreas Frey jüngst in Nürtingen vorstellte. Dabei setzt die Hochschule auf das Thema Nachhaltigkeit. Um diesen Bereich weiter zu professionalisieren, wurde deshalb im April 2018 das Zentrum für nachhaltige Entwicklung (ZNE) eröffnet. Dort wird nun eine Vielzahl an Projekten  koordiniert und vorangetrieben. In den Studiengängen werden vermehrt Lehrinhalte zur Nachhaltigkeit etabliert und fächerübergreifend Forschungs- und Transferprojekte durchgeführt.

In der Lehre erweitert ein neuer Bachelor-Studiengang Wirtschaftspsychologie das Studienangebot. Die Verbindung von BWL und Psychologie ist  offensichtlich gefragt: Mehr als 500 Interessierte bewarben sich auf 20 Studienplätze. Die Weiterbildungsakademie der HfWU bietet außerdem seit vergangenem Jahr sowohl Bachelor- als auch Masterabschlüsse in Wirtschaftspsychologie und einen neuen Master in internationalem Sportmarketing an.

Mehr Internationalität

Aktuell können in acht Studiengängen der HfWU internationale Abschlüsse erreicht werden. Auch viele weitere Studiengänge haben einen internationalen Bezug. Immer mehr der Studierenden gehen im Rahmen ihres Studiums für mehr als drei Monate ins Ausland. Im vergangenen Jahr waren es 344 – Tendenz steigend. Auch Dozenten und Mitarbeiter weiten ihre Erfahrungen im Austausch mit Hochschulen im Ausland aus. Deren Zahl hat sich im vergangenen Jahr auf 85 Personen vervierfacht.

Auch bei den Forschungsaktivitäten kann Rektor Frey steigende Zahlen melden. Professoren, Mitarbeiter und Studierende arbeiteten im vergangenen Jahr an mehr als 50 Forschungsvorhaben in allen Fakultäten. Das Drittmittelaufkommen, Gelder, die für Forschungsprojekte eingeworben werden, ist auf derzeit 1,6 Millionen Euro angestiegen. Ebenfalls positiv entwickelt sich die Zahl der Promovenden. In Kooperation mit Universitäten ist es möglich, an der HfWU zum Doktortitel zu gelangen. Diese Option nutzten im Jahr 2018 mehr als 40 Doktoranden, die von HfWU-­Pro­­fessoren mitbetreut werden.

Netzwerk für Frauen

Die Gleichstellung von Frau und Mann, sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird an der Hochschule schon lange aktiv gefördert. Im vergangenen Jahr konnten einige vielversprechende Projekte weiter vorangetrieben werden. Einige unterstützen Frauen auf ihrem Weg zur Habilitation, andere junge Eltern an der Hochschule.

Der Gleichstellungspreis, der im Rahmen der öffentlichen Senatssitzung am 29. November verliehen wurde, ging in diesem Jahr an zwei Studentinnen. Gisela Vogt und Jennifer Keller haben das Projekt „Ladies‘ Lunch“ an den Start gebracht. Dabei handelt es sich um ein professionelles „weibliches“ Netzwerk, welches den Austausch zwischen Studentinnen und Alumnae der Immobilienwirtschaft mit Vertreterinnen der Branche und Sponsoren fördert.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte der HfWU ist  Anka Reich. Sie löst Isabel Acker in dieser Funktion ab.

Für das kommende Jahr steht für die HfWU schon jetzt eine wichtige Entwicklung auf dem Programm: Das neue Informationszentrum am Campus Innenstadt in Nürtingen wird voraussichtlich im Sommer 2019 eröffnet werden.

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