Untergröningen Zum Greifen nahe

In den starken Verkehr durch Untergröningen mischen sich immer wieder Schwertransporte, die auf der Bundesstraße 19 unterwegs sind. Archivfoto: Klaus Rieder
In den starken Verkehr durch Untergröningen mischen sich immer wieder Schwertransporte, die auf der Bundesstraße 19 unterwegs sind. Archivfoto: Klaus Rieder © Foto:  
WOLFGANG FATH 24.10.2015
Seit Jahren im Gespräch ist der Bau einer Umgehungsstraße für Untergröningen. Die Chancen für das Projekt stehen dem Vernehmen nach gut.

Die Realisierung der geplanten Teilortsumgehung von Untergröningen im Zuge der Bundesstraße 19 war laut Abtsgmünds Bürgermeister Armin Kiemel nie so nahe wie heute. Deshalb dürfe das Projekt jetzt nicht dadurch gefährdet werden, indem man den Kostenrahmen in Höhe von fünf Millionen Euro, den der Bund für eine Kleinmaßnahme vorgibt, überschreite.

Deswegen stellte sich der Gemeinderat einstimmig hinter den Beschluss des Untergröninger Ortschaftsrats, der darauf abzielt, auf die eigentlich jetzt schon erforderliche Vollsanierung der beiden bestehenden Kocherbrücken zu verzichten. Bei der geplanten Teilortsumgehung sind auf jeden Fall zwei neue Brückenbauwerke erforderlich.

Nach deren Bau kann die obere alte Brücke abgerissen werden, der Verbleib der unteren Brücke, die dann in das Eigentum der Gemeinde übergehen würde, ist davon abhängig, bis wann die Argenbachbrücke fertig ist. Diese muss von der Gemeinde gebaut werden und soll später den in den Ortskern fließenden Verkehr aus Richtung Sulzbach-Laufen ableiten.