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18. Jahrhundert - In dieser Zeit soll so genanntes Rotes Landvieh mit Allgäuer Vieh zum Limpurger Rind gekreuzt worden sein. Heimisch waren die Limpurger eben in der Reichsgrafschaft Limpurg, also im Welzheimer Wald sowie im Raum zwischen Gaildorf, Schwäbisch Gmünd und Aalen.

1903 - Gründung des Zuchtverbandes für Limpurger Vieh, der die älteste württembergische Rinderrasse konkurrenzfähig machen wollte - ohne Erfolg.

1963 - Auflösung des Verbands; die Zahl der Tiere hatte rapide abgenommen.

Anfang der 1980er-Jahre - Das Limpurger Rind galt offiziell als ausgestorben.

Mai 1987 - Gründung der Züchtervereinigung Limpurger Rind. Bereits wenige Monate später wurden insgesamt 56 Kühe ins Limpurger Herdbuch aufgenommen. Seither nahm die Population zu.

2011 - Das Limpurger Rind wurde zur "gefährdeten Nutztierrasse des Jahres 2011" erklärt.

Ende 2012 - Knapp 500 Kühe standen im Herdbuch mit entsprechender Nachzucht in 91 Herdbuchbetrieben.

September 2013 - Die Europäische Kommission hat den Weideochsen vom Limpurger Rind in die Liste der geschützten Ursprungsbezeichnungen (g. U.) aufgenommen.

Dezember 2013 - Gründung der Schutzgemeinschaft

"Weideochse vom Limpurger Rind g.U.".

Ein Meisterstück für Genießer