Nachdem die Spielvereinigung Unterrot den TSV Rudersberg II am vergangenen Sonntag im ersten Relegationsspiel schlagen konnte, folgt nun das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Kreisliga A2 des Bezirks Rems-Murr. Allerdings wartet auf die Unterroter ein hartes Stück Arbeit, denn der Gegner ist ein anderes Kaliber als vor einer Woche die Rudersberger Truppe.

Der SV Steinbach II landete in der A2 Rems-Murr auf dem drittletzten Platz, hätte sich aber dieses Relegationsspiel ersparen können, da die gesicherten Mannschaften Viktoria Backnang, Althütte oder Kirchberg nur einen oder zwei Punkte mehr auf dem Konto hatten. Die Steinbacher haben keinen herausragenden Knipser und ihre 53 Tore in den 30 Spielen verteilen sich auf mehreren Schultern. Doch ihre Bilanz der letzten fünf Spiele mit drei Siegen, einem Remis und einer Niederlage sollte die Unterroter aufhorchen lassen. Was die Unterroter dennoch optimistisch stimmen kann, war ihre Leistung am vergangenen Sonntag. Ihr gradliniges Spiel nach vorne und das schnelle Umsetzen nach der Balleroberung in Richtung gegnerisches Tor waren sehenswert. Was aber verbessert werden muss, ist die Chancenverwertung.

Möglichkeiten nicht genutzt

Pechvogel war zweifellos Spvgg-­Spieler Maikel Abel, der etliche Chancen nicht nutzen konnte. Dann sollten die Unterroter noch etwas berücksichtigen: Die Kräfte müssen auf 90 Minuten verteilt werden, denn, wie das späte Siegtor am Sonntag gezeigt hat, lohnt es sich, auch noch am Ende Vollgas geben zu können. Das Spiel beginnt am Sonntag um 14 Uhr im Stadion Meikenmichel in Rudersberg und wird von Schiedsrichter Qendrim Mustafaj vom SC Fellbach und seinen Assistenten Matthias ­Kodisch und Jonas Weber geleitet.

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