Um 25 Prozent effektiver als ursprünglich geplant

RIF 27.04.2013

Kosten Keine Angaben machten Alexander Schechner und Markus Müller von der MBS GmbH zu den Baukosten für den Naturstromspeicher. Nur so viel: Die etwa 40 Millionen Euro, die ursprünglich genannt wurden, werden nicht ausreichen. Dafür werde die Anlage aufgrund der technologischen Entwicklung aber auch um etwa 25 Prozent effektiver sein, als ursprünglich geplant. Offen ist noch, ob dem Projekt ein Innovationszuschuss gewährt wird und wie hoch dieser ausfallen wird.

Erträge Auch zu den zu erwartenden Erträgen äußerten sich Schechner und Müller nicht konkret. Die Rendite werde "beträchtlich" sein, kündigte Schechner an, die Investition werde sich vor allem auf lange Sicht lohnen.

Finanzierung Laut Markus Müller ist die Finanzierung des Projektes gesichert. Die MBS GmbH will aber zusätzliche Kapitalgeber einwerben. Man gehe davon aus, dass 70 Prozent der Kosten über Dritte finanziert werden können. Die Branche sei elektrisiert, große Energieunternehmen hätten bereits Interesse angemeldet.

Anteile Die Eigenkapitalquote der Bürgergenossenschaft, die die fertige Anlage übernehmen und betreiben soll, wird danach also etwa 30 Prozent betragen. Das Investment von Genossenschaftsmitgliedern werde auf 50 000 Euro beschränkt, erklärte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Stooß. Ein Anteil kostet 500 Euro, erworben werden können maximal 100 Anteile.