Beim TSV Sulzbach-Laufen hat man in Sachen Trainer einfach kein Glück. Der Wahl-Stuttgarter Philipp Potuschek ging als sechster Amtsinhaber im fünften Bezirksligajahr an die Linie. Nun erklärte er offiziell seinen Rücktritt für die kommende Saison. Nach Markus Reule, Norbert Müller, Pascal Horntasch, Sven Bockmeyer und Jürgen Hartmann machte Philipp Potuschek das halbe Dutzend an TSV-Trainern voll. Der Verein ist in der unterbrochenen Saison der Fußball-Bezirksliga Rems-Murr aktuell Letzter.

„Wir hätten auf jeden Fall mit ihm verlängert“, gibt Abteilungsleiter Daniel Köger Einblicke in das interne Geschehen, die Trennung ist nicht auf die aktuelle Tabellensituation zurückzuführen. „Es hat schon gepasst. Natürlich braucht er Zeit für seine Vorstellungen, das Ruder hätten wir schon rumgerissen“, gibt sich Köger kämpferisch.

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Auf der Gegenseite bläst Potuschek, der übrigens jüngst Vater geworden ist, was ein zusätzlicher Faktor sein könnte, ins selbe Horn und bedauert seine Entscheidung: „Es wird sich beruflich etwas ändern und dann kann ich im nächsten Jahr nicht mit bestem Gewissen Trainer in Sulzbach-Laufen sein. Es ist extrem schade, weil mir der Verein und die Jungs sehr schnell ans Herz gewachsen sind und ich mir sicher bin, dass wir die Klasse gehalten hätten!“

Die Nachfolgersuche läuft

Ob aus sportlichen, beruflichen oder privaten Gründen – unterm Strich ist man in der Kocherschlaufe wieder mal auf Trainersuche und hat bereits einige Kandidaten durch. Eine Absage handelte sich der Verein bei einem bekannten Trainer ein, der in der Vergangenheit mit zwei Limpurger Vereinen jeweils den Aufstieg verbuchen konnte. Auf der Liste steht mit Sicherheit auch immer der im Kochertal hochgeschätzte Jürgen Hartmann, der den TSV Sulzbach-Laufen Ende der vergangenen Runde interimsweise mit einer beeindruckenden Serie zum Klassenerhalt führte. Hartmann steht jedoch beim TSV Sulzdorf im Wort und es bräuchte schon viele glückliche Umstände, damit er neuer Trainer in Sulzbach-Laufen würde.

Spekulationen wollte Köger nicht bestätigen oder kommentieren. Es bleibt nichts anderes übrig, als die passenden Kandidaten der Reihe nach auszuloten. Zeit dazu ist momentan wenigstens etwas mehr, als wenn man noch im Alltag und Abstiegskampf stünde. Und wer weiß, vielleicht ändert sich auch beim zurückgetretenen Trainer Potuschek wieder etwas, das einer Annäherung dienen könnte.

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