Jahresfeier TSF Gschwend starten ins neue Jahr

Gschwend / Von Brigitte Hofmann 22.01.2018

Christoph Hald müssen am Samstagabend die Ohren geklungen haben. Der Chefsessel im Rathaus sei zwar hervorragend besetzt, hieß es, aber es fehle eine „First Lady“. Und weil momentan noch keine in Sicht zu sein scheint, begaben sich die Sportler bei ihrer Jahresfeier in der vielfach gelobten „wunderschön renovierten Gemeindehalle“ eben auf die Suche nach einem Herzblatt für den jungen Schultes.

Hald-Double in Aktion

Was die aktiven Fußballer mit ihrem Beitrag präsentierten, war eine reine Liebeserklärung an die Ostalbgemeinde. Nicht in Natura, weil er einen anderen Termin wahrzunehmen hatte, aber auf der Leinwand von Tobias Börret amüsant gedoubelt, erschien der Bürgermeister. Der fuhr er in einer schwarzen Limousine mit Chauffeur vor, um die Gäste zu den schönsten Plätzen des Luftkurorts mitzunehmen.

Vom Rathaus, wo er sich zehn bis zwölf Stunden und manchmal auch nachts aufhalten soll, ging‘s über den Hagberg und den Badsee zurück zum Weizenbierle im Bistro Kaktus. Lediglich am neuen „Rosalinde-Gedächtnis-Kreisverkehr“ rümpfte der Leinwand-Schultes ein wenig die Nase.

Die TSF-Vorsitzende Diana Weiser rief in ihrer Begrüßungsrede die sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres in Erinnerung. Aushängeschild ist die Badminton-Abteilung, die Erfolge auch auf höherer Ebene erzielt. Aber auch die Ergebnisse der Abteilungen Turnen, Jiu-Jitsu, Fußball und Leichtathletik können sich sehen lassen.

Nährboden der Vereinsarbeit

Zusammenhalt und Identifikation nannte Weiser als wichtige so-    ziale Komponenten und Nährboden für eine gewinnbringende Vereinsarbeit. Sie ziehe den Hut vor allen ihren Vorgängern und werde ebenfalls nach Wegen suchen, junge Menschen an den Sport heranzuführen.

Der Programmablauf orientierte sich in weiten Teilen an Film und Fernsehen. Geturnt wurde auf Videos und zur Musik von „007“, während die Jiu-Jitsu-Sportlerinnen und -Sportler Bud Spencer oder „Kung Fu Panda“ als Vorbild nahmen. Die Fußball-AH ließ „Inka Brause“ mit ihrer Kuppel-Show „Sportler sucht Frau“ agieren, wobei Ähnlichkeiten mit lebenden Personen nicht zufällig waren. Die Frauenfußballerinnen setzten sich mit guten und schlechten Wochentagen auseinander und die Herren der Abteilung Leichtathletik entledigten sich ihrer Handtücher und sprangen ins Bassin.

Es war eine gute Idee, zwischendurch auf der Leinwand Bilder aus dem zurückliegenden Jahrhundert einzuspielen und sogar Freddy Quinn singen zu lassen: „So schön, schön war die Zeit“. Doch was die SKF heute zu leisten vermag, wird man in der Zukunft ebenfalls bewundern.

Goldene Ehrennadel

In irgendeiner Form haben Ingrid Kienzle, Erwin Wahl, Silvia Mantel und Sandra Welz dazu beigetragen. Soweit sie nicht entschuldigt waren, erhielten sie von Diana Weiser und ihrem Stellvertreter Thorsten Rau einen Blumenstrauß und die Goldene Ehrennadel des Vereins. DJ Heiner legte anschließend auf, die DLRG bewirtete die Besucher, und so bestand Gelegenheit, sich noch weitere Stunden dem Vergnügen hinzugeben.