Gefragt nach der Resonanz auf die als Ersatz für die Tennis-Verbandsrunde ausgetragene Wettspielrunde und deren Umsetzung, muss auch der Württembergische Tennis-Bund zunächst passen. „Meine jetzige Aussage ist so haltbar wie die Wettervorhersage“, sagt Alexander Adam vom Württembergischen Tennis-Bund (WTB).

Zu schnell ändern sich die Vorgaben beispielsweise bei den Abstandsregelungen, und dann auch nicht immer so wie erhofft. Was sich dann auf das Meldeverhalten der Vereine auswirkt.

Kontakt ist untersagt

Beim Beachvolleyball beispielsweise müssen die Spieler eines Zweier-Teams stets 1,5 Meter Abstand zueinander einhalten. Die Vorgabe des Landes ist klar: Spielsituationen, in denen ein direkter körperlicher Kontakt erforderlich oder möglich ist, sind untersagt! Damit ist verboten, den Ball zwischen die beiden gegnerischen Akteure zu spielen, denn da ist ein körperlicher Kontakt nicht auszuschließen.

Ein Doppel macht beim Tennis mit diesen Regeln nicht so viel Sinn. Ob und wann diese Vorgabe durch das Land geändert wird, ist unklar. Beim Meldeschluss für die Wettspielrunde am vergangenen 1. Juni galt noch die Abstandsregel.
Darin sieht Adam auch einen Grund dafür, dass ein Trend im Bezug auf die Teilnahme an der Wettspielrunde eher schwierig zu erkennen ist. „Viele Vereine warten noch auf die Mitteilung, ob das Doppelspiel noch erlaubt wird“, sagte Adam vergangene Woche auf Nachfrage. Bislang hat sich nichts geändert, es gilt die bisherige Abstandsregelung: mindestens 1,5 Meter.
Vielleicht ist dies bis zum Beginn der Wettkampfrunde aber auch schon wieder anders. „Die Gruppeneinteilungen und Spielpläne werden erst bis zum 10. Juni feststehen“, erläutert Alexander Adam die Planungen beim WTB. Die Teilnahme an der Wettspielrunde ist freiwillig. Wer absagt, tritt 2021 in der gleichen Liga wie für die Verbandsrunde 2020 vorgesehen an.
Nicht vorgesehen sind bei der Wettspielrunde – nach dem derzeitigen Stand – die Zuschauer. Erlaubt ist nur eine erwachsene Begleitperson für Spieler unter 15 Jahren.