Das Ortsbild in der Fichtenberger Tälestraße wird sich in absehbarer Zeit verändern und neu präsentieren. Auf dem Gelände gegenüber der historischen Friedhofsmauer entstehen zwei Gebäudeteile mit vier und zehn Wohnungen. Ursprünglich war geplant, die Gebäude in Holzständerbauweise zu errichten. Dies scheiterte nicht zuletzt daran, dass der Einbau eines Aufzugs in dem größeren Gebäude in Holzbautechnik nicht möglich gewesen wäre. Nun werde das gesamte Projekt in massiver Bauweise umgesetzt, wobei modernes, energieeffizientes Material mit Thermomodul-Isoliersteinen verwendet werde, erklärte Karl Stefan Schotzko, Repräsentant des schweizer Investors Krähenbühl & Partner AG, beim Spatenstich am Montag.

„Das Wohnprojekt in Fichtenberg umzusetzen, entspricht der Ideologie von Krähenbühl & Partner“, erklärte Schotzko. „Wir sind hier auf offene Ohren gestoßen.“ Der Ort biete eine gute ländliche Infrastruktur, die zudem kostengünstiges Bauen ermögliche. Von diesem Kostenvorteil sollen auch die künftigen Mieter und Käufer der Wohnungen in dem Neubauprojekt an der Tälestraße einen Vorteil haben. In den zwei- und dreistöckigen Gebäuden entsteht ein Mix von Wohnungsgrößen zwischen 30 und 100 Quadratmetern, wobei man bis zu einem gewissen Maß auf individuelle Wünsche künftiger Kaufinteressenten eingehen könne, ergänzte der Repräsentant.
Das Wohnungsangebot sei besonders für Familien günstig, sagte Bürgermeister Roland Miola. Es sei auch die richtige Zeit, das Projekt umzusetzen, nachdem Bauflächen im Planbereich Auchthalde nach dem Willen der Bürger wegfallen: „Wir gehen die Sache mit Freude an.“ Bauingenieur Samuel Rikker von der Baudesign-Rems GmbH rechnet mit der Fertigstellung der Gebäude bis Anfang nächsten Jahres.

Weitere 50 Wohneinheiten?

Mit der Schließung von Baulücken zwischen der Bahnhofstraße und dem Tannenweg hat der Investor bereits ein weiteres Projekt in Fichtenberg ins Auge gefasst. Die Fläche bietet Platz für sieben bis zehn Gebäude mit bis zu 50 Wohneinheiten.

Mehr wollte Schotzko noch nicht preisgeben, zumal Bürgermeister Miola zunächst den Gemeinderat informieren will, der dann auch über eine Bebauungsplanänderung zu befinden hat. Danach sollen die Pläne in einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.

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