Recht informell wurde am Mittwochmorgen in Sulzbach-Laufen der Abschluss eines wichtigen Infrastrukturprojekts beendet. Vor dem Sulzbacher „Adler“ trafen sich Bürgermeister Markus Bock und Bauhofleiter Gerhard Nübel, die Baufirma Georg Eichele aus Untergröningen sowie Gerhard Horlacher vom Leitungsbau der ENBW ODR.

In der Eisbachstraße war eine Erneuerung der Wasserleitung erforderlich. Bauhofleiter Gerhard Nübel konnte sich erinnern, dass er diese nun schon zum zweiten Mal ersetzt hat. In den Jahren 1977 und 1978 wurden dort Kunststoffschläuche der ersten Generation verlegt. Diese hätten aber im Laufe der Jahre und Jahrzehnte Ermüdungserscheinungen gezeigt und mussten nun auf einer Länge von 300 Metern ausgetauscht werden.

Sulzbach-Laufen

Bauarbeiten begannen Ende Juli

Im Sommer wurde die Eisbachstraße aufgegraben und eine Notversorgung der Haushalte über eine oberirdisch verlegte Schlauchleitung installiert. Das sei Ende Juli gewesen, erinnerte Bürgermeister Markus Bock. Wenn der Bagger schon rollte, sollte die Eisbachstraße für die Zukunft ertüchtigt werden. Das bedeutet, dass man auch alles für den Einsatz von Glasfaser-­Hausanschlüssen vorbereitet hat. Wie die Baufirma mitteilt, wurde auch in zwei Gebäude ein Gasanschluss gelegt. Bürgermeister Markus Bock freute sich am Mittwoch, dass nun im Untergrund der Eisbachstraße „alles liegt, was notwendig ist“.

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Was die Kosten für die Maßnahme betrifft, wurden 283.000 Euro zuzüglich 40.000 Euro für eine neue Fahrbahndecke genannt. Gleichzeitig wurde betont, dass die Bauarbeiten zügig und reibungslos über die Bühne gegangen sind. Das sei insgesamt eine Herausforderung gewesen, zumal man in der Eisbachstraße Rücksicht auf die Logistik sowie auf die An- und Abfahrt der Mitarbeiter der Firma MBS Rücksicht nehmen musste.

Vor dem „Adler“ wurde auch über das wichtige Zukunftsthema schnelles Internet gesprochen. Bürgermeister Bock ist davon überzeugt, dass seine Gemeinde mit ihren Anträgen „ganz vorne“ mit dabei sein wird. Bei der Realisierung arbeite man mit dem Zweckverband auf Kreisebene zusammen. Ein erster Abschnitt der Erschließung mit Glasfaser ist sicher der Bereich Kohlwald. Die Übertragungsraten seien dort jenseits des Mininum-Standards von 30 Megabyte pro Sekunde, so der Bürgermeister.