Gaildorf Start ins schnelle Medienzeitalter

In Eutendorf haben Bauarbeiter Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen verlegt  Bis zum Jahresende stellt die Telekom Haushalten in der hinteren Sankt-Kilian-Straße und der Oberndorfstraße schnelleres Internet in Aussicht.
In Eutendorf haben Bauarbeiter Glasfaserkabel bis zu den Verteilerkästen verlegt  Bis zum Jahresende stellt die Telekom Haushalten in der hinteren Sankt-Kilian-Straße und der Oberndorfstraße schnelleres Internet in Aussicht. © Foto: dpa
Gaildorf / Hans Buchhofer 07.09.2018
Bis zum Jahresende haben die Haushalte in der Sankt-Kilianstraße und der Oberndorfstraße in Eutendorf schnelleres Netz. Das verspricht die Telekom. Die Glasfaserkabel sind verlegt.

Drei Anliegen wurden in der Sitzung des Eutendorfer Ortschaftsrates zur Sprache gebracht. Einmal stört die Anlieger und Spaziergänger der teilweise grob geschotterte Weg vom Bauhof zum Steppach. Baubetriebsleiter Steffen Munz beteuerte, der Bauhof habe im vergangenen Jahr keine Steine dort eingebracht, er wolle sich aber um diese Sache kümmern. Peter Schaupp und Manuel Baumann erkundigten sich, wie es mit dem schnelleren Internet in Eutendorf weitergehe, nachdem die Firma Telekom bis zu den Kabelverzweigern Glasfaserkabel verlegt habe.

Ortsvorsteher Jürgen Jäckel erläuterte, dass die Telekom eine Downloadgeschwindigkeit von mindestens 30 Mbit/s verspricht. Das soll noch in diesem Jahr geschehen. Gestört habe aber die Anwohner, dass die Leerrohre teilweise recht schlampig verlegt wurden. Manuel Baumann wies noch darauf hin, dass oberhalb des Billmerweges die Beleuchtung noch nicht fertig in Betrieb sei.

Mit Kindergarten im Plan

Christel Hofmann-Alber erkundigte sich nach der Betriebserlaubnis für die dritte Gruppe im Kindergarten Großaltdorf und wies auf die derzeit schwierige Situation im Kindergarten hin. Dort sind noch die Handwerker mit dem Umbau beschäftigt. Bürgermeister Frank Zimmermann beteuerte, dass bis zum 1. Oktober alles fertig sei. Mit der Betriebserlaubnis gebe es keine Probleme. Rainer Hägele wollte wissen, wann die Arbeiten in der Waldheckenstraße nach einem Stillstand fortgesetzt werden.

Jürgen Jäckel versicherte, dass derzeit wieder voll gearbeitet werde. Bis Mitte Oktober soll alles fertig sein. Jäckel informierte über aktuelle Projekte in Eutendorf. Die Verwaltung wird einige Angehörige von ungepflegten Gräbern anschreiben, um sie darauf aufmerksam zu machen. Für eine Bank wurde nun ein geeigneter Stellplatz gefunden. Eine Bank ist bereits bestellt. Zudem wurde das Geländer am Fußweg begradigt, sodass ältere Besucher sicherer den Weg nach unten benutzen können. Am Wörthbach sind die Arbeiten fast abgeschlossen. Beim Anwesen Kronmüller fehle noch das Geländer und beim Anwesen Grau ein Teil des Brückengeländers. Was noch fehle, sei das Wasser, denn der Bach sei total ausgetrocknet. Der geplante Spiegel von der Hofäcker- in die Hohbühlstraße könne erst installiert werden, wenn der Zwetschgenbaum abgeerntet ist.

Pflastersteine kommen weg

Die Beseitigung der Pflastersteine in der Ortsdurchfahrt von Großaltdorf werde in den Haushalt 2019 aufgenommen. Wegen einer 30er-Zone läuft eine Anfrage, da es sich um eine Kreisstraße handelt. Seit dieser Woche brennen fünf neue Straßenlampen von der Einfahrt ins MSC-Gelände entlang der Hohbühlstraße. Beim Angerweg in Großaltdorf gab es im hinteren Teil Probleme. Größere Fahrzeuge konnten kaum auf ihre Grundstücke gelangen.

Dem Vorschlag des Verbandsbauamtes, den Weg ab der Steigung nach rechts zu verbreitern, stimmten die Ortschaftsräte einstimmig zu. Diese Maßnahme soll im Spätherbst begonnen werden und zum Frühjahr abgeschlossen sein. Die Verbreiterung koste um die 50.000 Euro. Jäckel dankte allen Anliegern für ihr Verständnis für die Sperrung des Weges. Seit Jahren macht der Sandhaldeweg oberhalb des Friedhofs Eutendorf Probleme.

Auf den letzten 50 Metern wird der Weg so schmal, dass größere Traktoren kaum noch durchkommen. Ein Weg in der Nähe des Schweizerhofes soll nun neu geschottert werden, um die Grundstücke beim Sandhaldeweg zu erreichen. Die Ortschaftsräte empfahlen den Ausbau dieses Weges zu den Grundstücken Sandhalde und, falls nötig, auch eine Asphaltierung.

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