Spektakuläre Ritterturniere und viel Mummenschanz

SWP 05.09.2015

Die Reichsstadt-Festtage im September sind einer der Höhepunkte der jährlichen Veranstaltungen in Rothenburg ob der Tauber: Die gesamte Stadtgeschichte blättert sich an diesen Tagen auf und erinnert an die Zeit zwischen 1274 und 1802, als Rothenburg noch Reichsstadt war. Am 15. Mai 1274 begann der unaufhaltsame Aufstieg Rothenburgs mit der Erhebung zur Reichsstadt durch den deutschen König Rudolf von Habsburg.

Gestern Abend sind nun die Reichsstadt-Festtage mit einem historischen Umzug eröffnet worden. Am heutigen Samstag öffnet um 11 Uhr das große Lager der Ritterschar vor dem Rödertor: Mittelalterliches Handwerk, Musik, Gaukelei, Showkämpfe und ein buntes Familienprogramm mit einem Ritterturnier für Kinder, Geschicklichkeitsspielen und Streichelzoo erwarten die Besucher. Die Altstadt hingegen wird zum Schauplatz wechselnder historischer Szenen: Hier begegnet man unter anderem Pikenieren, der Schwarzen Schar des Bauernkrieges oder Franziskanermönchen. Wie man Geld selbst prägt, erfährt man bei den Rothenburger Münzern auf dem Marktplatz.

Durch die Stadt ziehen zudem die "Stadtpfeifferey" mit Weisen aus dem Mittelalter und der Renaissance, die Gauklergruppe "Mummenschanz" mit Spiel und Gesang, Beutelschneider, Marketenderinnen und die "Junge Schar".

Weitere Höhepunkte und Aktionen sind heute das Festspiel "Der Meistertrunk" im Rathaus (15.30 und 18 Uhr) und die Aufführung zweier historischer Schlaglichter auf dem Marktplatz (13 und 14.30 Uhr) am Samstag und der Rothenburger Schäfertanz (11.30 Uhr). Ausklang ist am Abend mit Kanonendonner und Feuerschein beim großen Feuerwerk im Taubertal gegen 21.30 Uhr.

Am Sonntag, der mit einem musikalischen Weißwurstfrühstück beginnt, locken der Viehmarkt, Aufführungen auf der Stöberleinsbühne, Musik und Tänze aus der Renaissance und vieles mehr in die Stadt.

Info Weitere Informationen sowie das komplette Programm sind erhältlich unter www.tourismus.rothenburg.de.