SO EBBES vom 2. April 2016

HAKU HAKU 02.04.2016

Ein Dreihunderter - aber Hybrid: Ein repräsentativer Wagen aus Untertürkheim unter der Nummer 300, dies war einst der "Adenauer-Mercedes". Mit einem Dreihunderter der Nobelmarke reiste zum Haller Jazz-Art-Festival nicht ein Bundeskanzler an, sondern ein Staatssekretär aus Stuttgart. Immerhin rollte das Bluetec-Hybrid-Dienstauto von Jürgen Walter (Grüne) unhörbar und ohne Emissionen in den Hospitalhof ein. Der Mann von Baden-Württembergs Kunstministerium sprach zunächst beim Eröffnungskonzert des Altsaxophonisten Emil Mangelsdorff (90). Unverhofft kam Walter, der früher in Ludwigsburg zahlreiche Jazzkonzerte organisierte, zwei Tage später nochmals in die "kleinste Metropole der Welt". Da traf er gute Bekannte, nämlich den Multiinstrumentalisten Matthias Schriefl sowie den Perkussionisten Bodek Janke - und ging mit ihnen nach dem turbulenten Konzert in aller Ruhe zum Essen.Noch bewacht in Hall die kleine Katze Wilma fast wie eine ägyptische Sphinx das Globe-Theater (siehe Foto). Doch die Tage des hölzernen Theaterbaus sind bekanntlich gezählt. Dann muss sich Samtpfote ein anderes Plätzchen zum Verweilen suchen.Kürzlich, morgens um 6.45 Uhr, traute RUNDSCHAU-Leser Peter Schilling seinen Augen nicht, als er mit seinem Taxi an einer Bushaltestelle in Forchtenberg auf einen Fahrgast wartete: Vor einem Bus "lauerte" ein Schwan. Nun kam der Busfahrer und ging, als ob das nichts Besonderes wäre, zu seinem Fahrzeug und öffnete die Tür. Ob er denn keine Angst habe vor dem Tier, fragte Schilling? Nein, hatte er nicht. Denn der Schwan, sagte der Fahrer, stehe seit etwa einem halben Jahr jeden Morgen um die gleiche Zeit an seinem Bus. Sobald er die Tür öffne, mache der Vogel kehrt und begebe sich schnatternd in den etwa 20 Meter entfernten Kocher zurück. Mein lieber Schwan!

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