Die Rohbauarbeiten am Erweiterungsbau der neuen Notaufnahme am Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd konnten pünktlich abgeschlossen werden. Dies teilt das Stauferklinikum in einer Pressenotiz mit. Landrat Klaus Pavel und Klinikvorstand Thomas Schneider betonten bei einer Baustellenbesichtigung mit dem Architekten Friedrich Hachtel, dass die Arbeiten zeitlich im Plan liegen. „Die Erweiterung der Notfallkapazitäten am Stauferklinikum ist dringend erforderlich“, so Pavel. „Wir reagieren damit auf die in den letzten Jahren ständig gestiegene Zahl an Notfallpatienten.“ Pro Jahr verzeichnet die Gmünder Notaufnahme mittlerweile mehr als 12.000 Patienten.

Abschluss im Sommer 2021

Neben der Zentralen Notaufnahme werden die Bereitschaftspraxis der niedergelassenen Ärzte, ein neues Zytostase- und Reinraumlabor, die onkologische Tagesklinik und eine Apotheke integriert. Im Sommer 2021 soll der Erweiterungsbau abgeschlossen sein und die Notaufnahme an neuer Stätte in Betrieb gehen. Im Anschluss daran erfolgt die Zentralisierung der Funktionsbereiche im ersten Obergeschoss.

Eigentlich war für Ende Mai geplant, ein Richtfest zu feiern. Wegen der Kontaktbeschränkungen durch Corona musste dieses aber abgesagt werden. „Jammerschade“, findet der Kaufmännische Standortleiter Christopher Franken. „Wir wollten dazu auch die Mitarbeiter einladen. Ein Fest, bei dem alle im Neubau zusammenkommen, ist immer etwas Besonderes“, so Franken.
Dennoch überwiegt die Freude, dass der Fortschritt im Plan liegt. „Der Kreis investiert viel Geld in seine Kliniken. Während der Corona-Krise hat sich einmal mehr gezeigt, wie wichtig eine gut funktionierende Gesundheitsversorgung ist“, so Pavel. „Das aktuelle Bauprojekt ist eine wichtige Investition in unsere Zukunft und sichert auch die Ausrichtung auf aktuelle Anforderungen an eine moderne hocheffiziente Krankenhausplanung“, sagt Schneider. Vergütungen medizinischer Zentren und Schwerpunkte würden immer mehr von strukturellen Vorgaben abhängig.
Derweil kehren die Kliniken Ostalb stufenweise wieder in den Regelbetrieb zurück. Nachdem während der Hochphase der Pandemie die Kapazitäten stark eingeschränkt waren, sind nun alle planbaren Eingriffe wieder möglich. Die Besuchsbeschränkungen konnten gelockert werden (derzeit ein Besucher pro Tag und Patient), verstärkte Hygienemaßnahmen gelten weiterhin. Die Kliniken versorgen derzeit nur noch sporadisch einzelne coronaerkrankte Patienten.