Bei strahlend blauem Himmel und perfekten Temperaturen erlebten die Schüler der GWRS Fichtenberg einen grandiosen Sporttag. Er begann für alle Jungs und Mädchen von Klasse 1 bis 9 mit dem Spendenlauf „Wir laufen für Unicef“. Pro gelaufener 250-Meter-Runde erliefen die Schüler Geld für ihre Schule und das Kinderhilfswerk, das die Spenden für die Kampagne „Wasser wirkt“ verwendet. Sponsoren für die Runden-Gelder suchten sich die Kinder und Jugendlichen selbst. So konnte insgesamt der stolze Betrag von zirka 4100 Euro von den Schülern erlaufen werden.

Beste Läufer des Tages waren David Lambrecht (Klasse 9) mit 22 Runden, dicht gefolgt von Andreas Schmidt (Kl. 8) mit 21 Runden und Peter Weller (Kl. 7) mit 20 Runden. Bei den Grundschülern schafften Jean-Luis Pichardo (Kl. 2) und Aaron Schreiber (Kl. 3) stolze 21 Runden und auch bei den Mädchen wurden durch Carina Schneider und Hanna Klein (Kl. 4) mit 19 Runden Höchstleistungen erbracht.

Getoppt wurden diese Leistungen jedoch wieder einmal von Sportlehrerin Kathrin Kinzler, die es sich nicht nehmen ließ, aufs Neue allen Schülern davonzulaufen und 23 Runden zu drehen. Den größten Geldbetrag erliefen die Klassen 2 (1500 Euro) und 1 (1150 Euro). Leni Traub aus der 2. Klasse konnte allein insgesamt 531 Euro von ihren zahlreichen Sponsoren abkassieren.Unterstützt wurden alle Läufer von zahlreichen Eltern, die einen Obst- und Mineralwasserstand aufgebaut hatten oder gar selbst mitliefen.

Nach einer ausgiebigen Pause ging der Schultag dann sportlich weiter. Die Grundschüler hatten Spaß an Spielstationen, für die Werkrealschüler stand das alljährliche Fußballturnier auf dem Soccer-Court an.

Das von der Klasse 8 perfekt organisierte Turnier wurde von sechs Teams ausgespielt. Schnell zeigte sich, dass es an diesem Tag nur einen Turniersieger geben konnte. Die Mannschaft um Gizem Gürbeden, Lisa-Marie Fehlau, Ammar Selcuk, Andreas Schmidt, Rene Flohr sowie David Lambrecht dominierte das Turnier nach Belieben. Besonders Ammar Selcuk und David Lambrecht wirbelten über das Feld, dass es eine wahre Freude war.

Ersterer holte sich die Torjägerkanone und die Urkunde für den besten Spieler des Turniers, Teamkamerad Rene Flohr wurde zum besten Torwart gekürt. Weitere hochverdiente Auszeichnungen gab es für Kamil Sawicki (Fairplay-Preis), Felicia Pirkl (Größte Zicke des Tages) und  Jannik Mandl (Schlimmster Mauler des Turniers). Auch die Wahl zum schlechtesten Schiedsrichter des Tages – herzlichen Glückwunsch, Herr Haller! –  geht in Ordnung.

Das Supercup-Match – traditionell das Endspiel zwischen dem Siegerteam und der Lehrermannschaft – musste in diesem Jahr leicht abgeändert werden, da die Lehrer keine schlagkräftige Truppe zusammenstellen konnten. Zu schwer wogen die zahlreichen Ausfälle: eine Kollegin ist im Mutterschutzurlaub, ein weiterer Kollege laboriert an einem Kreuzbandriss, ein dritter wurde an die Grundschule Gailenkirchen „ausgeliehen“.

Kurzerhand stellte sich die gesamte Klasse 4 als Ersatzteam zur Verfügung und besiegte das Werkrealschulteam mit 5:0. Somit verbleibt der Supercup auch in diesem Schuljahr im Lehrerzimmer.