Unterrot Sanierte Wirkerstraße wertet Arwa auf

Beim Ortstermin an der sanierten Wirkerstraße, in der Bildmitte Bürgermeister Frank Zimmermann.
Beim Ortstermin an der sanierten Wirkerstraße, in der Bildmitte Bürgermeister Frank Zimmermann. © Foto: Hans Buchhofer
Unterrot / Hans Buchhofer 18.05.2018
Der Unterroter Bezirksbeirat bespricht in seiner Sitzung eine ganze Reihe Projekten, die in Zukunft realisiert werden sollen.

Bei einem Ortstermin war deutlich zu spüren, dass die Bezirksbeiräte von der Komplettsanierung der Wirkerstraße sehr angetan waren. Manfred Sonner vom Verbandsbauamt stellte noch einmal die Maßnahmen vor, wobei nur noch Kleinigkeiten abzuarbeiten wären. Vor allem die neu gestaltete Einfahrt von der Bundesstraße mit einem Bushaltehäuschen fand viel Zustimmung, genauso wie die neuen Wasseranschlüsse für die Häuser, die LED-Straßenbeleuchtung, die Parkplätze, die Gehwege und der neue Straßenbelag.

Auch Leerrohre für Glasfaserkabel für eine Breitbandversorgung wurden mit eingebaut. Die Anwohner seien zufrieden, bemerkte Bürgermeister Frank Zimmermann. Mit 1,25 Millionen Euro bezifferte Manfred Sonner die Kosten der Sanierung. Nicht einig war die Verwaltung mit der geschotterten Fläche an der Einmündung von der Bundesstraße her. Lea Hoffmann vom Stadtbauamt machte deutlich, dass es sich hier um eine vorgeschriebene Verkehrsgrünfläche handelt, die der Besitzer ohne Genehmigung eingeschottert habe.

Neuer Spielplatz

In der folgenden Sitzung im Erdgeschoss der Moschee stellte Bürgermeister Frank Zimmermann den Räten eine ganze Reihe von erledigten und noch zu realisierenden Projekten vor. Beim Bildungshaus kann dank eines Flächenzukaufs, was notariell noch festgezurrt werden muss, ein Spielplatz für Kleinkinder mit Spielgeräten, Sitzgelegenheiten und einem Trampolin angelegt werden. Letzteres hatte die Denkwerkstatt vorgeschlagen. 180 Quadratmeter groß soll der neue Spielplatz werden. Während der Schließzeiten des Kinderhauses soll der Platz ausgeleuchtet werden. Wichtig war den Räten bei der Planung ausreichend große Parkplätze und ein komfortabler Gehweg, der die Parkplätze zu den Gebäuden verbindet. Albrecht Schupp schlug vor, einige Birken im Schulhof zu fällen, da dies später schwieriger sei.

Der Wunsch der Unterroter nach einer Überdachung samt Glockenturm könne nicht zeitnah realisiert werden. Die Verwaltung hatte 75.000 Euro im Haushalt dafür vorgesehen, doch das Ganze koste wohl eher 200.000 Euro. Im kleinen Kreis will Bürgermeister Frank Zimmermann das weitere Vorgehen besprechen. Die Parkplatzsituation und die Formen der Urnenbestattungen auf dem Friedhof in Münster bleiben weiter im Gespräch. Der Trend gehe eindeutig zur Urnenbestattung. Diese Fragen sollen mit Bestattungsunternehmer Martin Frey besprochen werden.

Im kleinen Kreis optimiert

Für einen Brunnenplatz in Münster wurde ein Förderantrag aus dem Leaderprogramm gestellt, der in Stuttgart geprüft wird. Der Entwurf des Verbandsbauamtes soll ebenfalls im kleinen Kreis optimiert werden. Die Weichen für einen Löschwasserbehälter in Reippersberg seien gestellt, und der Notartermin steht, berichtete der Bürgermeister. Noch offen sei, ob das Ganze in der Erde versenkt werde oder ein keiner Hügel darauf aufmerksam macht.

Beim Naturstromspeicher werden nach der Geländemodellierung nochmals 19.000 Kubikmeter Erde weggefahren. Die Gesellschafter wollen dazu eine Reifenwaschanlage installieren, um die Straßenverschmutzung in Grenzen zu halten. Dass die Windräder Lärm verursachen, bestätigten einige Bürger. „Das Geräusch ist da, man hört es, doch wir ziehen deshalb nicht weg“, war zu hören und auch ein Schattenwurf wurde festgestellt.

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