Stuttgart/Forchtenberg Saal im Stuttgarter Landtag nach Sophie Scholl benannt

Vor der Sophie-Scholl-Büste (von links): Arnulf von Eyb (CDU), Forchtenbergs Bürgermeister Uwe Gysin und Dr. Friedrich Bullinger (FDP).
Vor der Sophie-Scholl-Büste (von links): Arnulf von Eyb (CDU), Forchtenbergs Bürgermeister Uwe Gysin und Dr. Friedrich Bullinger (FDP). © Foto: Privatfoto
Stuttgart/Forchtenberg / SWP 27.03.2014
Am Rande einer Plenarsitzung des baden-württembergischen Landtages gab es eine kleine Feierstunde zur offiziellen Umbenennung des früheren Rittersaales in "Sophie-Scholl-Saal" durch den Landtagspräsidenten Guido Wolff.

Am Rande einer Plenarsitzung des baden-württembergischen Landtages gab es eine kleine Feierstunde zur offiziellen Umbenennung des früheren Rittersaales in "Sophie-Scholl-Saal" durch den Landtagspräsidenten Guido Wolff. Im Anschluss nahmen die beiden Hohenloher Abgeordneten Freiherr Arnulf von Eyb (CDU) und Dr. Friedrich Bullinger (FDP) gemeinsam mit dem Forchtenberger Bürgermeister Uwe Gysin die Gelegenheit wahr, um am Eingang zum Saal an der bronzenen Büste der NS-Widerstandskämpferin für ein Erinnerungsfoto zu posieren.

Sophie Scholl, 1921 in Forchtenberg geboren und 1943 von den Nazis ermordet, ist weit über das Hohenloher Land hinaus "mit ihrem Mut und ihrer Standhaftigkeit im Kampf gegen die Nazi-Barbarei ein leuchtendes Beispiel", betont FDP-Politiker Bullinger. Ihr selbstloser Einsatz sei "die Grundlage für unser heutiges demokratisches Gemeinwesen".

Die Entscheidung als sichtbares Zeichen des Respekts und der Dankbarkeit des Landes für die Lebensleistung der Sophie Scholl einen Saal in den Räumlichkeiten der Volksvertretung nach ihr zu benennen, "unterstützen wir mit allem Nachdruck", erklären die Landtagsabgeordneten und das Forchtenberger Gemeindeoberhaupt.

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