Gschwend Sportabzeichen: Rückenwind höchst willkommen

Gschwend / Wolfgang Pfister 30.07.2018
Beim 29. Sportabzeichentag in Gschwend war einiges los.

Die Sportstätten in Gschwend waren bestens präpariert, hier und da wurde noch etwas Laub von der Bahn gefegt. Frisches Mineralwasser für die Athleten und das Organisationsteam um Margit Geiger stand am Samstag bereit, als kurz nach 9 Uhr die ersten Freizeitsportler trotz schwül-warmem Wetters eintrafen.

Von 6 bis 68 Jahren

Dass Jung und Alt gemeinsam Sport treiben, jeder sein Bestes gibt und das ohne Konkurrenzdenken, ist möglicherweise das Geheimnis der Veranstaltung in Gschwend, welche von den Turn- und Sportfreunden federführend veranstaltet und von der örtlichen DLRG-Ortsgruppe sowie der Gemeinde unterstützt wird. Die Freizeitsportler waren aus Gschwend und umliegenden Kommunen gekommen, die jüngste Sportlerin war gerade 6 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 68.

„Es gibt nichts Schöneres, als am Samstagmorgen ein Sportabzeichen zu machen“, so Erik Schmid bei seiner Begrüßung mit einem Augenzwinkern. Und schon folgte ein kurzes gemeinsames Aufwärmtraining mit Dehnungsübungen, bevor die Athleten auf ihre Stationen gingen. In vier Bereichen musste sich jeder Sportler bewähren: Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination.

An den Stationen Kugelstoßen, Medizinballwurf, Weitsprung, Hochsprung, Kugelstoßen, Seilspringen oder Laufen herrschte Hochbetrieb. TSF-Mitarbeiter gaben den Sportlern hilfreiche Tipps, damit sie noch mehr aus ihren Leistungen herausholen konnten. Aufziehende Wolken und böiger Wind sorgten für erträglicheres Klima auf dem Sportplatz, und den Läufern auf den 50- oder 100-Meter-Strecken war der Rückenwind höchst willkommen. Zum Schluss fiel ein kurzer Regenschauer vom Himmel, eine willkommene Erfrischung für die Läufer auf der 3000-Meter-Strecke. Im nahe gelegenen „Wasserreich“ war vom Regen nichts zu spüren. Auf den 25-Meter-Bahnen waren schwimmerische Distanzen zwischen 25 Metern und achthundert Metern zurückzulegen. Ein vierköpfiges Team der DLRG Gschwend unter Leitung von Uwe Behnert stoppte die Zeiten und stellte bei Bedarf Schwimmfähigkeitsnachweise aus.

Auch wenn das klimatische Umfeld im Hallenbad den Sportlern etwas entgegen kam: Auf den Langstrecken kamen auch sie ins Schwitzen, allerdings von Wasser umgeben und daher unbemerkt. Gegen 12.30 Uhr waren alle Prüfungen abgenommen. Wer am Samstag nicht alles geschafft hat, kann noch in Ruhe etwas üben, denn am Freitag, 7. September, bieten die TSF Gschwend einen Nachholtermin um 17 Uhr auf dem Sportplatz an.

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