Das Landratsamt des Rems-Murr-Kreises hat am 10. Juli gemeldet, dass in Weinstadt ein Feldhase tot aufgefunden wurde, der an Hasenpest (Tula­rämie) erkrankt war. Der Meldung lag ein Fehler zugrunde: Der aktuelle Fall von Hasenpest ist in Winterbach aufgetreten. Für Hasen und andere Nagetiere ist die Bakterieninfektion laut Landratsamt sehr gefährlich. Die Tiere verenden an dem Erreger. Auch Hundehalter sollten darauf achten, ihre Tiere von Wild fernzuhalten. Das Veterinäramt des Landratsamts rät allen Bürgern, den direkten Kontakt mit wilden Hasen und Nagern zu vermeiden. Dann bestehe keine Gefahr, an der Hasenpest zu erkranken. Die akute Tularämie ruft unter anderem starkes Fieber, Lymphknotenschwellung, Durchfall, Erbrechen oder Atemnot hervor. Die Krankheit kann beim Menschen jedoch mit Antibiotika gut behandelt werden. Tot aufgefundene Tiere sollten beim Kreisjagdamt des Landratsamts unter Telefon 0 71 91 / 8 95 43 69 oder beim örtlichen Polizeirevier gemeldet werden.

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