Pfingsten und die Sonne scheint, da heißt es nichts wie raus. Das war in den vergangenen Jahren bei ähnlichen Wetterbindungen so und das war auch in diesem Jahr so – trotz aller Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Alle Feste und Veranstaltungen wie Mühlentag im Schwäbischen Wald oder das Siederfest in Schwäbisch Hall waren zwar allesamt abgesagt, dafür drängelten sich die die Menschen in und um Gartenwirtschaften und Cafes. Einzig die mit Gesichtsmaske zwischen den Tischen umherwuselnden Kellern und Bedienungen mit ihren Gesichtsmasken riefen in Erinnerung, dass derzeit eine Pandemie herrscht. Die Abstände von 1,50 Meter zueinander wurden nicht immer und überall eingehalten.

Flache Land wird zum Ziel

Auch auf den Straßen war einiges los. Die Pfingstferien zählen in Baden-Württemberg mittlerweile zu einer der Hauptreisezeiten. Nun sind aber alle Grenzen zu den Nachbarländern Frankreich, Schweiz und Österreich noch geschlossen und auch die Ferienflieger müssen am Boden bleiben, so wurde diesmal eben das flache Land für manchen Städter zum Ziel.  Die war unschwer an den Kennzeichen der Autos abzulesen. Entgegenkam den Ausflüglern, dass seit vergangenen Freitag auch wieder Hotels öffnen durften.

Und so war über Pfingsten in diesem Jahr auf den Straßen dann auch eher mehr als weniger los. Dies galt besonders für die Zweiradfahrer. Da herrschte, wie es scheint, einiges an Nachholbedarf – was einige wenige dann mit Lärm und Tempo auszugleichen versuchten.
Laut den bislang vorliegenden Zahlen der Polizei kam es zu keinem vermehrten Unfallgeschehen.
Pfingsten 2020 war besonders Wochenende, dass sich kaum mehr wiederholen dürfte. Entsprechend dem Beschuss der Landesregierung vom Dienstag vergangener Woche wären Vereinsveranstaltungen mit festen Sitzplätzen und bis zu 100 Teilnehmenden ab Pfingstmontag wieder möglich gewesen. Dies kam für mögliche Veranstalter aber zur kurzfristig. Aber klar ist, bald wird es wieder Hocketse geben.