Oberrot Oberrot, Großerlach und Mainhardt: Drei Gemeinden und eine Idee

Die Kinderspielstadt macht in Oberrot seit dem Jahr 2010 Station. Nun ist sie während der Sommerferien zu einer festen Einrichtung geworden. Neben Mainhardt beteiligt sich nun auch Großerlach an dem Betreuungsangebot. Archivfoto: Peter Lindau
Die Kinderspielstadt macht in Oberrot seit dem Jahr 2010 Station. Nun ist sie während der Sommerferien zu einer festen Einrichtung geworden. Neben Mainhardt beteiligt sich nun auch Großerlach an dem Betreuungsangebot. Archivfoto: Peter Lindau
PETER LINDAU 22.01.2014
Die Teilnahme an der Kinderspielstadt von Sandra Sokolowski-Miller ist für Kinder während der Sommerferien in Oberrot seit dem Jahr 2010 eine Attraktion. Nun machen bereits drei Gemeinden mit.

Bisher war die Kinderspielstadt zwei Wochen in Mainhardt und eine Woche in Oberrot zu Gast. Jetzt beteiligt sich auch die Gemeinde Großerlach an dem Angebot. Künftig wird die Kinderspielstadt in der ersten Woche der Sommerferien in Mainhardt, in der zweite Woche in Großerlach und in der dritten Woche, wie gewohnt, in Oberrot ihre Zelte aufschlagen. Jede Gemeinde erhält ein festes Kontingent von 35 Plätzen. Liegen mehr Anmeldungen vor, kommen diese auf eine Warteliste.

Nach dem Anmeldeschluss werden die Anmeldungen gesichtet und zugelassen - immer ausgehend von einer Gesamtzahl von 105 Kindern. Die Beiträge der Eltern betragen künftig 110 Euro pro Woche für das erste Kind. Der Geschwisterrabatt bleibt.

Die Teilnahme wird durch die Gemeinden Oberrot, Großerlach und Mainhardt subventioniert. Bei Kindern aus Gemeinden, die die Kinderspielstadt nicht unterstützen, soll der Elternbeitrag 180 Euro betragen.

Um Sandra Sokolowski-Miller als Veranstalterin Planungssicherheit geben zu können, werden neue Regeln eingeführt. Anmeldeschluss ist der 30. April. Die Elternbeiträge müssen bis 31. Mai überwiesen sein. Eine entsprechende Mindestteilnehmerzahl vorausgesetzt, löst sie dann die Überweisung der Subvention in Höhe von 2000 Euro durch die Gemeinde aus.

Der Oberroter Gemeinderat hat am Montagabend diese Regelung beschlossen. Für Bürgermeister Daniel Bullinger ist die Kinderspielstadt "ein gutes Beispiel für interkommunale Zusammenarbeit".