Der Zustand der Landesstraße 1054 zwischen Hohenhardtsweiler und Westheim ist für viele Pendler zwischen Schwäbisch Hall und dem Rottal ein thematischer Dauerbrenner. Nach starken Regenfällen rutschte im Juni 2016 etwa 150 Meter unterhalb des Hügelsbrunnens die Fahrbahn ab. Die Straße wurde gesperrt. Rund ein Jahr später war die Strecke für 1,7 Millionen Euro saniert. Doch an Weihnachten 2018 kam es erneut zu einer Rutschung. Dieses Problem will das Regierungspräsidium Stuttgart noch in diesem Jahr beseitigen lassen.
RP-Pressesprecherin Stefanie Paprotka sagt: „Wir haben unsere Variantenuntersuchung und bereits die Vorplanung zur Sanierung der Hangrutschung abgeschlossen. Derzeit erfolgt die Ausschreibungsplanung, sodass wir, wie vorgesehen und bereits kommuniziert, die Sanierung der Rutschung noch in 2020 umsetzen möchten – vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.“ Gleichzeitig widerspricht die Behörde Gerüchten, dass es aufgrund eines Rechtsstreits zu einer Verzögerung kommt. „Wir stehen nicht im Streit mit der Baufirma hinsichtlich Gewährleistung oder anderen Gründen und können nicht nachvollziehen, warum dies im Raum stehen könnte“, so die Auskunft aus Stuttgart.