Schon seit einigen Jahren ist die Sanierung der Ottendorfer Festhalle ein Thema. In diesem Jahr sollten die Toiletten in Angriff genommen werden. Als Gesamtkosten wurden 170.000 Euro errechnet, davon wollte das Land 61.200 Euro übernehmen. Doch daraus wird nun nichts, zumindest in diesem Jahr.

Neuer Förderantrag

Bei der Sitzung des Bezirksbeirates in Ottendorf überraschte die Stadtverwaltung mit dem Vorschlag, eine Generalsanierung in Betracht zu ziehen. Hintergrund ist die mögliche zusätzliche Förderung aus dem Topf „Soziale Integration im Quartier“, kurz SJQ. Dieses Programm ist nicht überzeichnet. „So stehen die Chancen auf eine Förderung durch SJQ sehr gut“, erläuterte Andrea Ingrisch von der Liegenschaftsverwaltung der Stadt. Sie schlug vor, die Teilsanierung um ein Jahr zu verschieben und einen Förderantrag für eine Generalsanierung zu stellen. „Wir wollen dabei auch mit den Nutzern der Halle sprechen, um zu sehen, was nötig und benötigt wird.“ Der neue Antrag soll für das Jahr 2020 gestellt werden.

Schrittweise Umsetzung

Die Generalsanierung selbst soll dann in einzelnen Schritten umgesetzt werden. „Wir müssen uns überlegen, in welche einzelne Bauabschnitte wir das unterteilen“, so Bürgermeister Frank Zimmermann. Er fügte an: „ Ich sehe gute Chancen dafür , dass die Stadt Fördermittel aus dem SJQ-Programm für die Ottendorfer Halle erhält.“ Angesichts dieser Perspektiven für die Umsetzung des „großes Paketes“, wie sich Zimmermann ausdrückte, gab es aus den Reihen der Bezirksbeiräte und der zahlreichen Zuhörer keinen Widerspruch zum Aufschub der für dieses Jahr geplanten Toilettensanierung.

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