Während der Pilzsaison zieht es viele hinaus in den Wald. Doch wer Pilze suchen geht, sollte sich auch auskennen, sonst kann der Pilzgenuss schlimme Folgen haben. Da die Pilzsaison in diesem Jahr etwas besser anläuft als im extrem trockenen Sommer 2018, werden wieder Pilzberatungen im Naturparkzentrum in Murrhardt angeboten. Die erste Beratung ist geplant für Sonntag, 25. August, im Zeitraum von 16 bis 18 Uhr. In den Folgewochen wird die Pilzberatung immer sonntags zur selben Uhrzeit angeboten. Die Aktion endet am 27. Oktober.

Pilzsammler können im Naturparkzentrum ihre Funde überprüfen lassen, um essbare von ungenießbaren oder gar giftigen Arten zu trennen. Wichtig ist, dass der ganze Pilz vorgelegt wird. Sammler sollten die Pilze nicht abschneiden, sondern vorsichtig aus dem Boden oder vom Holz lösen. Die Pilze sollten auch nicht mit dem Messer, sondern höchstens mit einem Pinsel gereinigt werden, damit alle Merkmale erhalten bleiben.

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Pilze getrennt transportieren

Bekannte essbare Pilze sollten beim Sammeln von unbekannten Pilzen getrennt in einem separaten Behälter, zum Beispiel in einem Körbchen oder in einer Papiertüte, gelagert und transportiert werden. Auf die Verwendung von Plastiktüten oder Stofftaschen sollte verzichtet werden, weil die Pilze darin möglicherweise zerdrückt werden können.

Zum Schutz der Arten sollten von unbekannten Pilzen nur zwei bis drei Exemplare verschiedener Wachstumsstufen vorgelegt werden. Die Sammler sollten sich auch den Standort und die Art des Bodens, zum Beispiel Fichtenwald, Wiese, feucht oder trocken, merken. Die Beratungen werden von den Pilzsachverständigen der Deutschen Gesellschaft für Mykologie (DGfM), Beate Siegel und Berthold Burkhardt, angeboten. Unterstützt werden sie von Manfred Klitzner. Bei Interesse bieten die Sachverständigen auch Pilzkurse an.

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Info


Kontakt zu Beate Siegel unter der Telefonnummer 01 59 / 07 06 65 32. Berthold Burkhardt ist unter der Rufnummer 0 71 92 / 90 01 71 erreichbar.