Das Urteil des Heilbronner Landgerichts gegen fünf junge Männer, die am 19. Januar einen 21-Jährigen schwerstverletzt am Gaildorfer Kieselberg zurückließen, ist nicht rechtskräftig. Der Haller Oberstaatsanwalt Harald Freyer hat inzwischen Revision eingelegt.

Die fünf Angeklagten sind am 23. Oktober wegen versuchten Mordes verurteilt worden. Freyer hatte für alle eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Das Gericht verhängte abgestufte Haftstrafen zwischen 6 und 14 Jahren.

Die fünf Angeklagten hatten noch im Gerichtssaal die Strafe akzeptiert. Das durch eine brutale Messerattacke lebensgefährlich verletzte Opfer hatte sich in der Dunkelheit kilometerweit zur B 19 schleppen können. Dort wurde der junge Mann blutüberströmt und stark unterkühlt von Autofahrern entdeckt. Seine Gesundheit wird dauerhaft geschädigt sein.

Das könnte dich auch interessieren:

Crailsheim/Satteldorf/Schrozberg