Fichtenberg Mit Spaß ins kühle Nass eintauchen

„Was schwimmt denn da?“ Die Kinder begeben sich eifrig auf Muschelsuche. Jugendwart Micha Kober leitet die Aktion.
„Was schwimmt denn da?“ Die Kinder begeben sich eifrig auf Muschelsuche. Jugendwart Micha Kober leitet die Aktion. © Foto: hof
Fichtenberg / Brigitte Hofmann 01.08.2018
Viel über den Lebensraum von Muscheln und Fischen in heimischen Gewässern lernen Kinder, die an der Aktion des Anglervereins Fichtenberg teilnehmen.

Wenn ein Bach und ein See Abwechslung und Abkühlung bringen, dann ist beim Ferienprogramm selbst ein heißer Tag erträglich. „Was schwimmt denn da?“, war die Aktion des Fichtenberger Anglervereins überschrieben. 18 Kinder hatten sich angemeldet und fast alle waren da. Im Schatten der Fischerhütte notierte Micha Kober die Namen der Teilnehmer und beschriftete die für sie bereitgestellten Flaschen mit Mineralwasser und Apfelschorle.

In seinem Stellvertreter Tim Rieg und Sohn Elia hatte der Jugendwart tatkräftige Unterstützer, sodass sich Janina, Hannes, Amelie, Noah und alle anderen Jungen und Mädchen in drei Gruppen aufteilen ließen. Drei Stationen waren bei der Fischerhütte am Diebach und drei am Stausee zu absolvieren. Am Schluss wurden alle Punkte zusammengerechnet und die Sieger geehrt. Erste Station für die Gruppe von Micha Kober war Muschelsuchen im Bach.

Yaneisi hatte die tolle Idee, ihre pinkfarbenen Badeschuhe mitzunehmen. Mit ihnen konnte sie prima im Bach waten, ohne sich um ihre Füße sorgen zu müssen. „Die Muscheln vorsichtig behandeln“, gab der Leiter vor. Dass sie hier im Wasser echte Muscheln finden würden, wussten vorher nicht viele Kinder, danach aber alle. In einem Eimer wurden neun, im anderen sieben Muscheln gezählt. Danach durften die Schalentiere wieder zurück ins kühle Nass.  Derweil hatte die zweite Gruppe anhand von Bildern zu erraten, welche Fische im See leben, während sich die dritte im Zielwerfen mit der Angel übte.

Die jungen Teilnehmer hatten nicht nur Spaß bei den Spielen, sondern lernten an diesem Nachmittag auch eine ganze Menge über die im Wasser lebenden Tiere dazu. Beispielsweise wie man mit ihnen umgeht oder wie man Fische fängt. 

Nicht einfach war es, am See Mühlkoppen, auch Groppen oder Koppen genannt, aufzustöbern. Es ist ein Fisch mit einem Kopf wie ein Frosch und segelförmigen Flossen. Denn Mühlkoppen verstecken sich gern und werden erst in den Nachtstunden aktiv.

Das Fichtenberger Ferienprogramm ist sehr umfangreich und unterteilt sich in drei Abschnitte. Am heutigen Mittwoch heißt es „Fliesen fachgerecht verlegt“ bei Heinz Kühnle im Gewerbegebiet Riedwiesen und „Kleine Hühnerschule“, organisiert von der Kreissparkasse in der Fichtenberger Tälestraße.

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