Schwäbischer Wald Mit Herz und Seele für den Wald

Mit einer Urkunde und einem Feldahorn wurden die Gründungsmitglieder, darunter auch der frühere Murrhardter Bürgermeister Ulrich Burr (4. von rechts), geehrt.
Mit einer Urkunde und einem Feldahorn wurden die Gründungsmitglieder, darunter auch der frühere Murrhardter Bürgermeister Ulrich Burr (4. von rechts), geehrt. © Foto:  
Schwäbischer Wald / GK/PIN 19.10.2015
Der Kreisverband Rems-Murr der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald wird 25 Jahre alt. Seit einem Vierteljahrhundert schlägt das Herz aller Beteiligten für den von allen Deutschen so geliebten Forst.

Gleich mit zwei Höhepunkten konnte die Mitgliederversammlung des Kreisverbands Rems-Murr der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) aufwarten: Der Verein setzt sich nicht nur seit vielen Jahren für Wald und Umweltbildung ein, sondern konnte im Jubiläumsjahr 25 Gründungsmitgliedern für ihre Treue mit einer Urkunde und dem Baum des Jahres, dem Feldahorn, danken. Der Festakt im "Erfahrungsfeld der Sinne" in der Welzheimer Laufenmühle war auch eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und sich der vergangenen 25 Jahre zu erinnern.

Zum Gründungsvorsitzenden wurde der damalige Murrhardter Bürgermeister und spätere SDW-Landesvorsitzende Ulrich Burr gewählt. Ihm gelang es, rasch viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter von den wichtigen Zielen der SDW zu überzeugen, stellte der aktuelle Kreisvorsitzende, Dr. Gerhard Strobel, fest. "Und so bin ich heute in der glücklichen Lage", so Strobel, "nach 25 Jahren 25 Gründungsmitglieder zu ehren". Einige davon ließen sich sogar von Anbeginn an als Vorstandsmitglieder in die Pflicht nehmen. Als symbolisches Dankeschön bekamen denn auch alle anwesenden Jubilare, darunter auch Vertreter von neun Städten und Gemeinden, eine Urkunde und den Feldahorn überreicht, "der bei guter Pflege noch sehr viel älter als wir alle hier werden kann", versicherte Strobel. Für den Kreisvorsitzenden ist der Baum ein "Sinnbild für Zukunft und die Nachhaltigkeit, die vor über 300 Jahren von Forstleuten entdeckt wurde und heute in aller Munde ist".

Seit einigen Jahren ist es im Kreisverband Rems-Murr üblich, den Rückblick in Form einer bunten Bilderschau zu präsentieren. So stellte Strobel den Vereinsmitgliedern und Waldfreunden die 25 Veranstaltungen, sieben Projekte und vier buchbaren Angebote des zurückliegenden Jahres vor. Flaggschiffe sind die Projekte mit den Schulen wie das Wald- und Wildnisprojekt, das 2016 an sechs Schulen im Kreis durchgeführt werden soll oder die Naturparkschule in Kooperation mit dem Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald.

Sinn und Zweck

Vereinsziele und deren Umsetzung müssen schon überzeugend sein, wenn sich Menschen über ein Vierteljahrhundert dafür einsetzen und die Treue halten, sagte Kreisverbandsvorsitzender Dr. Gerhard Strobel in seinem reich bebilderten Rückblick auf die Vereinsgeschichte.

Gründung Als regionales Unterglied des bundes- weit aktiven Naturschutzverbands hatte sich der Kreisverband 1990 auf Initiative des damaligen Stuttgarter Forstpräsidenten Konrad Bauer und des Landesvorsitzenden Landwirtschaftsstaatssekretär Ventur Schöttle gegründet.

Verbandszweck war und ist bis heute das Ziel, "regional für den Schutz und die Erhaltung eines gesunden und leistungsfähigen Waldes sowie einer vielgestaltigen Landschaft einzutreten und die Beziehungen der Menschen zu Wald und Umwelt zu fördern und zu stärken".

SWP