KULTUR IN KÜRZE vom 5. September

RS/HAKU/RIF 05.09.2012

Gepflegte Gespräche

Schwäbisch Hall - Im Dialog-Labor soll Menschen, die Interesse an Diskussionen, Interaktionen und Dialogen haben, eine Plattform gegeben werden. Die Designerinnen Gudrun H. Hölzer und Jana Reinschmidt laden am Samstag, 8. September, 10 Uhr nach Hall ins Dialog-Labor im Atelierhaus Hirtenscheuer ein. Das Motto des Tages lautet: "Vom Schreiben, vom Selektieren, vom Kurbeln, vom Warten, vom Teilen, vom Bekommen". Hinter der Veranstaltung steht "Face to Face e.V." Um Anmeldung wird gebeten: www.face-to-face.eu

Gögger leitet Kunstausflug

Untergröningen - Auch am kommenden Wochenende ist die Ausstellung TEXTILES des Kunstvereins KISS im Schloss Untergröningen zu sehen. Das Schloss ist am Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Am Sonntag, 16. September, leitet Kurator Christian Gögger zudem den Kunstausflug mit Besuch der Sammlung Grässlin in St. Georgen. Weitere Informationen gibts im Internet unter www.kiss-untergroeningen.de.

Großformatige Porträts

Schwäbisch Hall - Der in Würzburg lebende Maler Ulrich Popp hat sich bereits an der viel beachteten "facelook"-Ausstellung in der Schwäbisch Haller Hirtenscheuer beteiligt. Jetzt wird ihm in der Siederstadt eine eigene Schau gewidmet. Gudrun Hölzer hat ihren Künstlerkollegen eingeladen, in ihrem "schauraum12" großformatige Porträts zu präsentieren. Die Vernissage findet am Sonntag, 8. September, um 17 Uhr in der Heimbacher Gasse 23 (Eingang Hirschgraben) statt. Johannes Seibt wird eine Einführung in das Werk von Ulrich Popp geben, Hans Kumpf spielt Klarinette.

"John Lennon ist sehr nett"

Schwäbisch Hall - Vor 37 Jahren führte unser Mitarbeiter Hans Kumpf ein Gespräch mit dem Komponisten John Cage (1912-1992), der heute seinen 100. Geburtstag feiern würde. Darin geht es unter anderem um Cages ehemaligen Nachbarn John Lennon ("sehr nett", "mag Süßigkeiten") und um Cages Nicht-Verhältnis zum Jazz und zu dessen Musikern, das den Jazzklarinettisten Kumpf selbstredend ganz speziell interessierte. Cage sieht zwar sehr genau die ökonomischen Zwänge, denen Jazzmusiker ausgesetzt sind, seine Folgerung, sie seien deshalb unfähig, Neues zu denken, scheint dann aber doch sehr gewagt - zumal er, wie er freimütig einräumt, Freejazz-Innovatoren wie Cecil Taylor gar nicht kennt. Das Interview kann im Internet unter www.jazzpages.de nachgelesen werden.