Kultur in Kürze vom 15. Oktober 2014

SWP 15.10.2014

Geführter Feldversuch

Schwäbisch Gmünd - Als "Feldversuch" bezeichnet man in der Landwirtschaft die Anlage eines kleinen Feldes, auf welchem verschiedene Faktoren wie Saatgut, Pflanzenschutz oder Düngung getestet werden. Dass ein solcher auch in der Kunst durchaus fruchtbar sein kann, zeigt zurzeit die Galerie im Prediger in der Ausstellung "Feldversuch", die erstmals Malerei von Thomas Heger und Skulpturen von Hans Schüle zusammenbringt. Am Donnerstag, den 16. Oktober, um 18 Uhr führt Joachim Haller durch die Werkschau.

Die Kunst des Nachbarn

Waiblingen - Eine Begegnungsausstellung "überregional" des Verbands Bildender Künstler und Künstlerinnen Württemberg e.V. mit 14 Künstlerinnen und Künstlern aus den Landkreisen Ludwigsburg und dem Rems-Murr-Kreis wird am Freitag im Landratsamt in Waiblingen eröffnet. Der künstlerische Dialog der beiden Landkreise wurde schon vor 20 Jahren geführt und wird nun wieder aufgenommen. Margit Lehmann und Günter Sommer aus dem Landkreis Ludwigsburg sowie Sibylle Bross und Christoph Traub aus dem Rems-Murr-Kreis, die bereits bei der ersten Begegnungsausstellung 1995 dabei waren, wirken wieder mit. Die Ausstellung wird um 19 Uhr eröffnet.

Zeitreise zum Zwerchfell

Schwäbisch Hall - Auf Einladung des Konzertkreises Triangel und des Haller Kulturbüros gastiert der Kabarettist Sebastian Schnoy morgen im Alten Schlachthaus. In seinem fünften Soloprogramm "Von Napoleon lernen, wie man sich vorm Abwasch drückt" nimmt Schnoy das Publikum mit auf eine Zeitreise zu frühen Deutschen, antiken Griechen, Römern und allen, die unserem Kontinent ihren Stempel aufgedrückt haben. Dabei stellt er fest, dass Geschichte viel sympathischer wird, wenn man die Kriege einfach weglässt. Wir Deutschen seien in der Evolution oft sitzengeblieben, ist Schnoy überzeugt. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Karten gibts vorab beim Kartenkontor Schwäbisch Hall, Telefon: 0791/751-600.