Forst Kommunalwald erwirtschaftet Überschuss

Oberrot / Brigitte Hofmann 01.12.2016
Der Holzmarkt ist aufnahmefähig, die Tanne „schwächelt“: Der Einschlag in Oberrot liegt 2016 etwas über dem Soll.

Die Bewirtschaftung des Oberroter Kommunalwalds läuft wie geplant. Manuel Braunger, Leiter des Geschäftsbereichs Privat- und Gemeindewald im Staatlichen Forstamt Schwäbisch Hall, und Revierleiter Martin Vogel präsentierten dem Gemeinderat die Ergebnisse des Kalenderjahres 2015 und legten einen Betriebs­plan für 2017 vor.

Entscheidung im Dezember?

Zunächst sprach Braunger die allgemeine Situation in der Waldbewirtschaftung an. Das vom Bundeskartellamt auf den Weg gebrachte Verfahren, das einen gemeinsamen Holzverkauf aus einer forstlichen Betriebsfläche über 100 Hektar verbieten will, könnte möglicherweise jetzt Anfang Dezember entschieden werden. Er habe das Gefühl, sagte er, dass die Untersagungsverfügung so bestätigt werden könnte, was dann  wiederum organisatorische Änderungen mit sich brächte.

Des Weiteren beschäftige die Forstleute das Wetter, denn jeder Monat sei zu warm gewesen, und besonders die Tannen würden schwächeln. Der Holzmarkt sei aufnahmefähig.

Während alle anderen Tagesordnungspunkte auf Geldausgabe basierten, hatte Martin Vogel einen erwirtschafteten Überschuss von 11.617,21 Euro im Gepäck. Der Einschlag 2015 lag mit 656 Festmetern etwas über dem Soll. Vogel lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit Oliver Herrmann, dem Leiter der Holzverkaufsstelle im Landratsamt. „Kein Holz, das nicht gewinnbringend verkauft wird“, berichtete er.  Die Planung für das Forstwirtschaftsjahr 2017 sieht erneut einen Hiebsatz von 590 Festmetern vor.