Minicar Kleine Flitzer mit giftigem Sound

Bei schönem Frühlingswetter gibt es auf dem Rundkurs in der Fichtenberger Eichhalde spannende Rennen zu sehen. Die Autos sind zur Zeitnahme mit einem Transponder ausgerüstet.
Bei schönem Frühlingswetter gibt es auf dem Rundkurs in der Fichtenberger Eichhalde spannende Rennen zu sehen. Die Autos sind zur Zeitnahme mit einem Transponder ausgerüstet. © Foto: Karl-Heinz Rückert
Fichtenberg / Karl-Heinz Rückert 10.04.2018

Die Saison für die Minicar-Renner auf dem Rundkurs in der Fichtenberger Eichhalde ist eröffnet. Schönes Frühlingswetter bescherte den Clubmitgliedern des Racing Teams Fichtenberg ein teils entspanntes, teils aufregendes Wochenende.

Gleich zum Auftakt standen die Rennen zum ersten Lauf der Vereinsmeisterschaft an. Die Rennläufe sind in diesem Jahr für jedermann offen. 18 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt, stellte Vereinsvorsitzender Dieter Müller fest. Zu Beginn der Ausscheidungsläufe sei die Bahn noch „grün“ gewesen. Staub und Schmutz, der sich über den Winter angesammelt hatte, war für die Fahrer der kleinen Boliden neben dem morgendlichen Tau eine Herausforderung. Noch zuckten die Finger nervös an den Fernsteuerungen während der Eingewöhnungsrunden. Bald war der Rundkurs abgetrocknet und bot guten Grip für die Reifen der Modellrenner, die bald mit bis zu 80 Stundenkilometern und einem giftigen Sound über die Piste rasten.

Ehe es soweit war, wurde neben der Bahn fleißig geschraubt, gebastelt und die Fahrwerke eingestellt. Dann erlebten Zuschauer, die teilweise auch zufällig an der Strecke vorbeikamen, spannende Rennen.

Für die Beobachter war es nicht immer leicht, den Überblick zu bewahren, wer führend oder gar überrundet war. Für die Zeitnahme alles kein Problem – die Minirenner sind mit Transponder ausgerüstet und senden ihre Daten beim Passieren einer Induktionsschleife in der Bahn an die Zeitnehmer. „Das geht sogar so weit, dass man sich die Rundenzeiten mit einer App auf dem Smartphone bequem auf dem Sofa zu Hause anzeigen lassen kann, ohne an der Bahn zu stehen“, verkündet Dieter Müller stolz die technische Errungenschaft beim Racing Team.

In drei weiteren Läufen werden bis September die Vereinsmeister ermittelt. Bereits am 12. und 13. Mai ist ein weiteres Rennen zur internen Meisterschaft, verbunden mit der KW-Chal­lenge, angesagt. Unter den gemeldeten 40 Fahrern sind auch Topfahrer aus Deutschland. Die Harm Challenge im Juni zählt mit dem dritten Lauf einer bundesweiten Rennserie zur größten Veranstaltung des Fichtenberger Racing Teams. Ein besonderes Rennen veranstaltet der MCC Crailsheim auf der Minicarbahn am 21. und 22. Juli: eines für Elektromodelle. Die nehmen immer mehr Einzug in den Modellrennsport, ist sich Müller sicher.

Ergebnisse Im A-Finale siegte Tobias Gagesch. Das B-Finale entschied Jörg Mohnke für sich (beide RT Fichtenberg). Unter den Anfängern war Tobias Hatt (RT Fichtenberg) Bester.

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