Pavel war am 18. Juni 1996 vom Kreistag nach drei Wahlgängen ohne Entscheidung durch Losentscheid zum dritten Landrat des Ostalbkreises bestimmt worden. Zuvor war er Bürgermeister von Bad Boll im Landkreis Göppingen.

Im Januar 1998 wurde das 25-jährige Bestehen des Ostalbkreises mit dem damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel und gleichzeitig der Start ins digitale Zeitalter mit der Vorstellung der ersten Internetseite des Kreises begangen. Mit dem Beschluss des Kreistags Ende 2000, das EnBW-Aktienpaket des Ostalbkreises zu veräußern, standen ihm  500 Millionen DM für Investitionsmaßnahmen zur Verfügung. Die Mittel wurden in die Sanierung und Erweiterung der beruflichen Schulzentren, in die Restrukturierung und den Ausbau der Klinikbetriebe sowie die Sanierung des Kreisstraßennetzes investiert. In Pavels zweite Amtszeit fallen neben der Fortführung der Baumaßnahmen an Schulen und Kliniken die Gründung der Arbeitsgemeinschaft zur Beschäftigungsförderung im Ostalbkreis, der Vorgängerorganisation des Jobcenters, die Option zur Übernahme der alleinigen Zuständigkeit für Hartz IV sowie die umfassende Verwaltungsreform zum Jahresbeginn 2005.

Schulentwicklungsplanung, Landesgartenschau 2014, Machbarkeitsstudie B 29 neu, Flüchtlingsunterbringung und LEA Ellwangen, Hochschulentwicklungskonzept, Breitbandausbau, Leader und RegionWIN, Schienen- und Verkehrswegenetzplanung, Weiterentwicklung des ÖPNV oder Klinikstruktur 2020 sind nur einige wenige Schlagworte, die deutlich machen, welche Themenfelder der Kreischef und seine Mannschaft bespielen, um den Ostalbkreis zukunftsfähig zu machen.