Sulzbach-Laufen Klassische Lieder und Gassenhauer

Der gemischte Chor des Kochertalchors mit Dirigentin Ida Böhme beim Konzert in der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach.
Der gemischte Chor des Kochertalchors mit Dirigentin Ida Böhme beim Konzert in der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach. © Foto: Privat
Sulzbach-Laufen / swp 09.11.2018
Die Otttendorfer Sänger sind mit Dirigent Peter Richter beim Kochertalchor Sulzbach-Laufen zu Gast.

„Komm, sing ein Lied“ – unter diesem Motto hatte der Kochertalchor in den Festsaal der Stephan-Keck-Halle in Sulzbach eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Tobias Nübel eröffnete der gemischte Chor unter der Leitung seiner Dirigentin Ida Böhme den Konzertabend mit drei klassischen Liedern: „Alta Trinità Beata“, „Sehnsucht nach Frieden“ – am Klavier begleitet von F. Wulff – und „Alles hat seine Zeit“.

Nach einer launigen Einführung ihres Vorsitzenden Frieder Sanwald, erklangen die Stimmen des Männergesangvereins Ottendorf unter der Leitung des Dirigenten Peter Richter. Sie besangen den „Platz an der Sonne“ und „die kleine Kalinka“, sowie „Weit, weit weg“, bekannt durch Hubert von Goisern. Zudem erklärten sie gesanglich die Multitasking-Fähigkeit von Frauen mit dem Liedrefrain „für Frauen ist das kein Problem“. Der Männerchor des Kochertalchors eröffnete sehr stark mit „Ich bete an die Macht der Liebe“ seinen Programmteil. Zuerst in russischer, dann in deutscher Sprache.

Auf Russlands Spuren ging es mit „Wolga, Wolga“ und einem kurzen Solo der Dirigentin Ida Böhme weiter. Der erste Teil des Konzerts wurde mit dem humorvoll hintergründigen Lied „Großvaters Uhr“ beendet; begleitet von F. Wulff am Klavier, wobei auch der Takt einer Wanduhr zu hören war. Nach der Pause mit einer kleinen Bewirtung traten die Chöre in bunter Kleidung auf. Der gemischte Chor eröffnete mit dem Motto-Lied „Komm, sing ein Lied“ den zweiten Teil des Konzertabends. Mit F. Wulff am Klavier brachten die Sänger schwungvoll „Spiel, Zigeuner“ zu den Besuchern des Abends, die begeistert mitklatschten. Die Zuhörer durften das Lied „Weit, weit weg“ noch einmal, diesmal vom gemischten Chor hören. Der MGV Ottendorf erinnerte bei seinem Auftritt an Peter Alexander und die „Kleine Kneipe“. Sie besangen die Berge mit „Sierra Madre del Sur“ sowie den „Chianti-­Wein“ und den „Griechischen Wein“. Alles Gassenhauer, die das Publikum mitsingen ließ. Die Lieder wurden von Peter Wunderlich am Akkordeon begleitet.

Der obligatorische „Bajazzo“ erklang zusammen mit dem Männerchor des Kochertalchors. Den Abschluss des Abends bildete der Männerchor mit „Freunde, lasst uns trinken“ als Einladung zum gemütlichen Teil im Anschluss an das Konzert. Für den „Kriminaltango“ wurden Mafia-Hüte und Sonnenbrillen aufgesetzt, begleitet am Klavier von F. Wulff. Dass der „Schuss“ nicht funktionierte, hatte auf den Vortrag keinen Einfluss.

Gespannt aufs nächste Konzert

Nach dem nächsten Lied „Regenbogen spannt sich weit“ erklärten die Männer gesanglich: „Wenn Männer singen“, dann würden Frauen schweigen. Tobias Nübel bedankte sich bei Ida Böhme und F. Wulff mit Blumen und bei Peter Richter und Peter Wunderlich mit einem Weinpräsent. Als Abschluss des Abends erklang vom Gesamtchor des Kochertalchors das Lied „Dieser Tag war schön“ mit dem Versprechen auf ein Wiedersehen.

Ein gemütliches und geselliges Beisammensein von Besuchern und Sängerinnen und Sängern beschloss den gelungenen Abend, der neugierig auf das nächste Konzert machte.

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