Am 16. März wurden die Kindertageseinrichtungen und Schulen in Gaildorf aufgrund der Corona-Pandemie geschlossen und eine Notgruppenbetreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind, eingerichtet. Seit Mitte April dürfen auch Kinder, deren Eltern präsenzrelevanten Berufen nachgehen, mit in die Notgruppenbetreuung aufgenommen werden.

Am 16. Mai wurde nun eine weitere Änderung der Corona-Verordnung verabschiedet, die weitere Lockerungen vorsieht, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt. So dürfen beispielsweise neben den bereits aufnahmeberechtigten Kindern auch alleinerziehende Elternteile ihre Kinder in der Notgruppenbetreuung aufnehmen lassen. Außerdem dürfen die Einrichtungen, soweit dies räumlich und personell möglich ist, weitere Kinder aufnehmen, auch, wenn deren Familien die Vorgaben für die Aufnahme nicht erfüllen.

Landkreis Schwäbisch Hall

Hier darf die Einrichtungsleitung jetzt auf bis zu 50 Prozent der ursprünglichen Kinderanzahl aufstocken. Das heißt also, wurden bisher in einer Gruppe 24 Kinder betreut, können dort jetzt bis zu 12 Kinder aufgenommen werden. Vorrangig werden hier Kinder mit besonderem Förderbedarf, Sprachförderkinder, Vorschulkinder sowie Kinder, deren Eltern beide berufstätig sind, besonders berücksichtigt.
Da die Verordnung erst am Wochenende verabschiedet wurde, haben sich die Gaildorfer Einrichtungen und Träger darauf verständigt, die neuen Vorgaben schrittweise ab dem 25. Mai umzusetzen. So haben die Einrichtungsleitungen und Träger die Möglichkeit, die Eltern über die weitere Vorgehensweise zu informieren und ihre Einrichtungen auf die neue Situation wie die Essenssituation mit Abstandsregelung vorzubereiten.
„Wir sind bemüht, schrittweise allen Kindern wieder den Besuch in ihrer Kindergarteneinrichtung zu ermöglichen“, erklärt Bürgermeister Frank Zimmermann. „Doch nur, wenn wir uns an die Vorgaben halten, können wir gemeinsam die Corona-Pandemie überwinden.“