Sportkameradschaft Fichtenberg Im Zeichen von Sport, Spiel und Spaß

Landrat Gerhard Bauer als „Graf von Schwäbisch Hall“ krönt vor dem „Reichsadler“ Fichtenbergs Bürgermeister Roland Miola zum „König des Limpurger Landes“. Das Publikum hat in der voll besetzten Gemeindehalle viel Freude an dem Schauspiel.
Landrat Gerhard Bauer als „Graf von Schwäbisch Hall“ krönt vor dem „Reichsadler“ Fichtenbergs Bürgermeister Roland Miola zum „König des Limpurger Landes“. Das Publikum hat in der voll besetzten Gemeindehalle viel Freude an dem Schauspiel. © Foto: Brigitte Hofmann
Fichtenberg / Brigitte Hofmann 14.01.2019
Die Sportkameradschaft Fichtenberg freut sich bei ihrer Jahresfeier über ein volles Haus. Dabei krönt der „Graf von Schwäbisch Hall“ den „König vom Limpurger Land“.

SKF – mehr als nur Sport“, lautet der Wahlspruch der Sportkameradschaft Fichtenberg. Dass dem so ist, zeigte sich einmal mehr bei der Jahresfeier in der proppenvollen Gemeindehalle. In lockerer Atmosphäre präsentierte sich ein sportlicher Familienbetrieb, in dem alle Jahrgänge und viele Interessensgruppen ihren Platz finden.

Nach einem ereignisreichen Jahr 2018 warteten jetzt neue Herausforderungen besonders im Bereich Jugendfußball, warf Melanie Feucht einen Blick zurück und einen voraus. Sie teilte sich mit Stefan Klein die Moderation, und beide stehen aktuell auch an der Spitze des Vereins.

Der gesellige Abend aber stand ganz im Zeichen von Sport, Spiel, Spaß und guter Unterhaltung. Die Show-Bühne gehörte zuerst den Jazz-Kids und später den Jazz-Teenies unter der Leitung von Heike Waldenmaier und Anja Feder. Relativ neu im sportlichen Angebot ist Zumba, eine Mischung aus Aerobic und lateinamerikanischen Tanzelementen, mit Übungsleiterin Bianca Dörr.

Beliebter Klassiker

Dass traditionelles Geräteturnen nach wie vor beliebt ist, das bewiesen Martina Wiedler und ihre quirligen Turnkinder zwischen Kästen und Matten. Zwar sind die Fußball-Aktiven der Fichtenberger Sportkameradschaft im vergangenen Jahr abgestiegen, doch auf der Theaterbühne behaupten sie nach wie vor einen Spitzenplatz.

Irgendwo zwischen Apokalypse, Fiktion und Puppenspiel war das Theaterstück aus der Feder von Autor und Koordinator Michael Busse angelegt. Es gab Kleinholz, Scherben, Saufgelage und letztlich lagen sowohl Bill Bo und seine Räuberbande von jenseits der Schanz’ als auch die Männer der Bürgerwehr aus dem Limpurger Land unter dem Tisch. Deshalb musste ein Mann aus dem Publikum her, um die schöne Grafentochter aus dem Gefängnis zu befreien. Staunen und Begeisterung waren riesig, als überraschenderweise der Graf von Schwäbisch Hall in Person von Landrat Gerhard Bauer auf der Bühne erschien. Der Spaß gipfelte schließlich darin, dass er den starken Roland vor der Kulisse der Festung Vyperg und dem „Reichsadler“ zum König des Limpurger Landes krönte.

Bemerkenswert waren der Einsatz und die Spielfreude der jungen Theatermannschaft des auf vielen Feldern aktiven Sportvereins, die Fußball-Chef Stefan Klein in diesem Jahr auch auf dem Fußballrasen sehen möchte. Doch das war noch längst nicht alles. Die Moderatoren Feucht und Klein baten Manuel Holder zum Interview auf die Bühne. Er war vor einiger Zeit der Liebe wegen im Rottal gelandet und koordiniert jetzt die Spielgemeinschaften mit Oberrot und Fornsbach im Bereich Jugendfußball.

Martin Kurz projizierte Szenen aus dem vergangenen Vereinsjahr auf die Großleinwand, Markus Kreisz stimmte die SKF-Hymne „Schwarz und Weiß, wie lieb ich dich“ an, es gab mehrere Ehrungsblöcke, das traditionelle Bingo-Spiel mit Preisen und schließlich bis weit in die Nacht hinein Tanz und Unterhaltung mit der Band „One Night Stand“.

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