Unterhaltung Herzhaftes mit viel Musik

Fichtenberg / Karl-Heinz Rückert 09.10.2018
Beim Weinfest des Musikvereins Fichtenberg gilt es, das Gewicht von Sau „Clara“ zu schätzen. Es zeigt sich: Sie gehört zur schlanken Fraktion.

Bunte herbstliche Blumendekorationen auf Tischen und an der Bühne bestechen auf den ersten Blick in der Fichtenberger Gemeindehalle. Dort bewirtete der Musikverein Fichtenberg am Sonntag eine große Besucherschar an seinem traditionellen Weinfest. Den regelmäßigen Festbesuchern war längst bekannt, welch herzhaft-deftige Genüsse beim Mittagstisch das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Damit nicht genug: Im Anschluss wird ein umfangreiches Kuchen- und Tortenbüfett zum Nachmittagskaffee eröffnet. Bis in den späten Abend hinein umlagern begeisterte Weinzähne den Weinstand mit seinen Versucherle.

Zünftige Blasmusik macht das Fest zum gemütlichen Sonntagstreff, der keine Wünsche offenlässt. Die musikalische Umrahmung zum Mittagstisch besorgen die Musiker der Stadtkapelle Murrhardt. Der Nachwuchs des gastgebenden Vereins unterhält zur Kaffeestunde, ehe die Fichtenberger Stammkapelle für Musik und Schwung sorgt.

Den setzt am Abend die Blaskapelle Untersteinbach fort, die auch die spannungsgeladene Zeit bis zum Wiegen der Sau „Clara“ und der Bekanntgabe des Gewichts der zum Weinfestmaskottchen erklärten Sau überbrückte. Zahlreiche Schätzer haben den Tag über versucht, das Gewicht des Schweins möglichst aufs Gramm genau zu taxieren. Spätestens beim Anblick der Träger, die „Clara“ beinahe mühelos im Holzgatter zum Wiegezeremoniell in die Halle schleppen, wird klar: Das Tier ist nicht allzu schwer. Das bestätigt auch die Waagenanzeige, die von Bürgermeister Roland Miola streng beobachtet wird. Sie sei etwas leichter als die Sau vom Vorjahr, verkündet daraufhin Vereinsvorsitzender Tim Widmann: „Genau 96,4 Kilogramm!“ Holger Geißler aus Fichtenberg/Elbe hat das Gewicht auf den Punkt genau geschätzt und das Schwein gewonnen. Er war auch clever genug und hat weitere Schätzungen um das tatsächliche Gewicht abgegeben. Damit sahnt er noch einige weitere Preise ab, die von der örtlichen Gastronomie und dem Fichtenberger Gewerbe gestiftet wurden.

Am Ende des Festes freut sich Widmann über die vielen zufriedenen Gäste und ein gelungenes Weinfest, bei dem er auf ein unermüdliches Helferteam zählen konnte.

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel